Ho, ho, ho: Der Weihnachtsbus von MAN ist da! Foto: Schreiber

Tradition ist etwas, so steht es im Wörterbuch, was im Hinblick auf Verhaltensweisen, Ideen, Kultur o. Ä. in der Geschichte, von Generation zu Generation (innerhalb einer bestimmten Gruppe) entwickelt und weitergegeben wurde. Und weiterhin Bestand hat, wie man am Beispiel von MAN sieht. Auch dieses Jahr gibt es wieder einen Modellbus mit Weihnachtsmotiv. Keine Frage, dieses Jahr ist es mit dem Lion’s Coach L wieder einmal das Flaggschiff aus München. Mit der Entwicklung von einem kleinen Montagewerk zu einem der führenden internationalen Anbietern von Nutzfahrzeugen hat MAN Geschichte geschrieben und ist eine Traditionsmarke. Heute sind Busse und Lkw mit dem silbernen Löwen weltweit unterwegs. MAN präsentierte 1924 den weltweit ersten Fahrzeug-Dieselmotor mit Direkteinspritzung und völlig neu konstruierte Busse, die auf einem Niederrahmenchassis aufbauen. Jüngster Spross, zumindest in der Reisebussparte, ist der Lion’s Coach. Auch wenn er nicht mehr ganz neu ist, vor drei Jahren im Herbst wurde er in Brüssel auf der Busworld vorgestellt, die diesjährige Lackierung auf dem Weihnachts-Modell ist etwas ganz Neues, denn es ist zum ersten Mal auch ein Neoplan-Bus mit dabei! Vier Christbaumkugeln gleich schmücken ein Neoplan Cityliner, ein TGE Transporter, ein Lkw TGX und ein Lion’s City Elektrobus die Seitenwand, ganz dezent ist noch der dazu passende Nadelbaum in Ansätzen zu erkennen. In weißen Versalien steht auf den Fenstern, die ebenfalls vom Grün des Baumes bedeckt sind: Christmas with our loved ones, was man mit Weihnachten mit unseren Lieben übersetzen kann. Die Grundfarbe der Karosserie ist Gold, das Gold, das man von der Vorstellung der neuen Lkw-Baureihe aus Bilbao kennt. Und die hängt dann nicht nur auf beiden Seiten, sondern auch noch am Heck. Das Weihnachten in diesem Jahr irgendwie anders sein wird, hat man schon geahnt. Deshalb gibt es beim Modellbus mit Weihnachtsmotiv auch keine Weihnachtsgrüße mehr, die bis dato immer in unterschiedlichen Sprachen auf dem Dach zu finden waren. Dafür kommt er ganz traditionell in diesem Jahr mit den konventionellen Spiegeln, das Spiegelersatzsystem OptiView gibt es im kleinen Maßstab bisher nur beim Sondermodell, das MAN anlässlich der Wahl zum Coach of the Year hat auflegen lassen. 2017 stand der Weihnachtsmann vor einer weißen Klinkerwand und wartete zusammen seinen Rentieren auf das Verladen der Geschenke, ein Jahr später lag er ganz entspannt auf dem Rücken zwischen den Geschenken und im letzten Jahr saß er in einem riesigen Schlitten… Im mittlerweile zehnten Jahr hat MAN wieder einmal den von Sammlern und Busfans sehnsüchtig erwarteten Weihnachtsbus auflegen lassen. Alle Jahre wieder – auch für das Weihnachtsfest 2020 hat Rietze wieder den Modellbus samt schmucker Umverpackung gefertigt. Wo es den Modellbus gibt? Nein, nicht in der offiziellen Heimatstadt des Weihnachtsmannes, am nördlichen Polarkreis. Wobei, die ursprüngliche Heimat des Weihnachtsmanns liegt doch im geheimnisvollen Korvatunturi („Ohrenberg“) in Finnisch-Lappland! Da der genaue Ort ein Geheimnis ist und bleiben soll, hat der Weihnachtsmann beschlossen, in Rovaniemi, der Hauptstadt Lapplands, ein Büro aufzumachen. Seit 1985 kann man ihn dort in der Weihnachtszeit treffen. Ob er den Weihnachtsbus dort verteilt? Auch das bleibt sein Geheimnis! MAN als Traditionsmarke wird den Weihnachtsbus natürlich in Kürze wieder im hauseigenen Shop anbieten. Und vielleicht gibt es ja bei einer der nächsten Weihnachtsverlosungen an den Adventswochenenden auch bei omnibus.news dieses kleine Goldstück zu gewinnen! (MAN/Rietze/PM/Sr)

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