Die neuen Innenraumfilter filtern Virusaerosole mit einem progressiven Mehrschichtdesign und verhindern so eine virale Re-Aerosolierung. Die ersten zwei Schichten fangen die Mehrheit der ultrafeinen viralen Aerosole ein. Darüber hinaus inaktiviert die dritte, biofunktionale Schicht nahezu vollständig die aufgenommene Viruslast und verhindert somit die Freisetzung aktiver Viren zurück in die Innenraumluft. Foto: Freudenberg Filtration Technologies, MAN; Montage: omnibus.news

Die Corona-Pandemie trifft die internationale Busbranche nach wie vor sehr hart. Um Busunternehmen und öffentliche Betreiber zu unterstützen und Fahrgäste sowie Busfahrer vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, hat MAN Truck & Bus frühzeitig Hygienekonzepte entwickelt und baut diese kontinuierlich aus. „Sinnvolle und effektive Corona-Schutzmaßnahmen sind extrem wichtig, um das Vertrauen der Fahrgäste in das Busfahren wiederzugewinnen und zu stärken“, sagt Rudi Kuchta, Head of Business Unit Bus bei MAN Truck & Bus. MAN bietet die Mikropartikelfilter mit antiviraler Wirkung für alle neuen MAN und Neoplan Busse als Sonderausstattung ab Werk sowie als Nachrüstlösung für bereits im Einsatz befindliche Fahrzeuge an. Die antiviralen Innenraumfilter schützen aktiv vor der Übertragung von Viren, indem sie die Konzentration von Virusaerosolen im Innenraum des Fahrzeugs erheblich reduzieren. Möglich macht das der Aufbau des Systems mit mehreren Filterschichten. Diese filtern schädliche Umweltgase ebenso wie anorganische und biologische Partikel und Aerosole effektiv, fangen sie ein und unterbinden sie. Dank der hohen Filtrationsleistung der ersten beiden Schichten wird die Konzentration in der Luft deutlich verringert. Die antivirale Wirkung der dritten biofunktionellen Schicht inaktiviert die verbleibenden Viren nahezu vollständig. „Auf diese Weise tragen die Innenraumfilter wesentlich dazu bei, dass möglichst saubere Luft in den Bussen bereitgestellt werden kann und sich das Risiko einer Virusübertragung im Fahrzeuginneren weiter minimiert“, erläutert Heinz Kiess, Leiter Produktmarketing Bus bei MAN Truck & Bus. Für ein sehr geringes Infektionsrisiko im Businnenraum sorgen bereits die Klimatisierungssysteme, mit denen die Busse der beiden Marken serienmäßig ausgestattet sind. Sie gewährleisten im Sommer ebenso wie im Winter einen entsprechenden Luftaustausch und damit eine Frischluftzufuhr. Alle zwei bis vier Minuten wird die Luft im Bus vollständig durch frische Luft ersetzt – und damit deutlich öfter als dies in Büros oder Wohnräumen der Fall ist. Ein weiterer Baustein zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus ist die Hygieneschutzwand für den Fahrerarbeitsplatz. Diese gibt es für nahezu alle Stadt-, Überland- und Reisebusse von MAN und Neoplan ab Werk und über das hauseigene Servicenetzwerk zur Nachrüstung. Die vom Boden bis zur Decke reichende Scheibe schützt vor SARS-CoV-2-Viren und vor anderen Infektionen. Auf diese Weise soll die Lösung wesentlich dazu beitragen, dass Busfahrerinnen und Busfahrer ihrer Arbeit so sicher wie möglich nachgehen können. „Natürlich erfüllen die speziell entwickelten Hygieneschutzwände zudem alle gesetzlichen Vorgaben und schränken die Sicht des Fahrers zu keiner Zeit ein“, macht Heinz Kiess deutlich. Weiterhin können darüber hinaus Handdesinfektionsspender nachgerüstet werden, die einen zusätzlichen Schutz für die Passagiere bieten. „Alle Maßnahmen und Lösungen gibt es für neue ebenso wie für bereits im Einsatz befindliche Busse aus unserem Hause. Und natürlich lassen sich auch Gebrauchtfahrzeuge mit umfassenden Corona-Schutzmaßnahmen ausrüsten.“ Besonderes Augenmerkt legt der Hersteller zudem darauf, dass die Ausstattung der Fahrzeuge einwandfrei funktioniert. „Um das zu gewährleisten, bieten wir unseren Kunden umfassende Service Pakete an“, so Kiess. Diese beinhalten unter anderem die Wartung und Reinigung der Klimaanlage oder auf Wunsch auch eine komplette Fahrzeugüberprüfung. Eine weitere Maßnahme, die Kunden geboten wird, ist das Imprägnieren von Businnenräumen mit einer speziellen Oberflächenbeschichtung. Indem auf Oberflächen ein Schutzfilm erzeugt wird, kann die Verbreitung von Viren, Bakterien und Keimen zuverlässig eingedämmt werden. „Mit Hilfe all dieser Maßnahmen soll die Sicherheit von Fahrern und Fahrgästen gesteigert werden. Gleichzeitig wollen wir unseren Kunden helfen, ihr Business leichter, profitabler, nachhaltiger und zukunftssicher zu machen“, erläutert Heinz Kiess und ergänzt: „Deutlich mehr als tausend Fahrzeuge mit unseren Corona-Maßnahmen sind bereits in ganz Europa ausgestattet worden. Das zeigt, wie groß die Nachfrage nach maßgeschneiderten Lösungen und umfassenden Sicherheitskonzepten ist.“ (MAN/PM/Sr)

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