Bei MAN ist das Busgeschäft noch nicht wieder da angekommen, wo es vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie einmal war. Foto: MAN, Grafik: omnibus.news

MAN unter dem Dach von Volkswagens Nutzfahrzeugsparte vereint die Marken MAN und Neoplan. Zum Portfolio gehören unterschiedliche Gefäßgrößen für den Linien- und Reiseverkehr. Letzterer ist nach wie vor von den Auswirkungen der Corona-Pandemie bestimmt, Reisebusse verkaufen sich nur schwer.

Das zeigt sich auch beim Absatz des Jahres 2021, den MAN jetzt in Auszügen veröffentlicht hat: Ohne die beiden Marken und die Arten genauer zu spezifizieren meldet MAN in Summe ein Minus von 13 %. In der Statistik rutscht die Bussparte auf knapp unter 5.000 Einheiten.

Das Bus-Geschäft leidet nach wie vor unter der Corona-Pandemie. Reisebusse der Marken MAN und Neoplan, die im türkischen Werk in Ankara gebaut werden, wurden ebenso deutlich weniger nachgefragt, wie auch die vorwiegend am polnischen Standort in Starachowice gefertigten Stadtbusse der Baureihe Lion’s City. In Deutschland konnten die Absatzzahlen aus dem Vorjahr nahezu gehalten werden, wie MAN betont.

Göran Nyberg, Vorstand für Sales und Customer Solutions bei der MAN Truck & Bus SE, zieht zum abgelaufenen Jahr dennoch ein positive Bilanz: „Wir nähern uns Schritt für Schritt wieder dem Niveau vor der Krise. Das war eine starke Leistung der gesamten Mannschaft, die immer noch mit großen durch die Pandemie bedingten Herausforderungen zu kämpfen hat. Wir könnten noch deutlich größere Absatzzuwächse verzeichnen, sind aber ebenso wie die gesamte Branche insbesondere von den Lieferengpässen bei den Halbleitern betroffen.” (MAN/PM/Sr)

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