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Neu von Welly und jetzt ausgeliefert: Ein Schulbus nach amerikanischem Vorbild.

Neu von Welly und jetzt ausgeliefert: Ein Schulbus nach amerikanischem Vorbild.

Auf der Spielwarenmesse 2013 zeigte Welly als Neuheit einen amerikanischen Schulbus im Maßstab 1/60. Auch in China haben Schulbusse mittlerweile einen besonderen Stellenwert: Nach einer Reihe von schlimmen Verkehrsunfällen mit Schulbussen, bei denen viele Eltern der Ein-Kind-Politik ihr einziges Kind verloren, kam es seitens der Bevölkerung zu durchaus kritischen Äußerungen und Nachfragen. In Internetblogs machten die Chinesen mobil, fast eine Million Beiträge prangerten die staatlich kontrollierten Missstände im Schulbuswesen an. Sogar das Staatsfernsehen berichtete über die unhaltbare Situation, so seien in einem achtsitzigen Schulbus bei einer Kontrolle 64 Vorschulkinder entdeckt worden. Alle Unfälle waren auf unqualifizierte Fahrer und technisch mangelhafte Omnibusse zurückzuführen. Die chinesische Regierung hat ein Gesetz erlassen, das für die Beförderung von Schulkindern einen eigenen Fahrzeugtyp und geschultes Fahrpersonal vorsieht. Um ganz sicher zu gehen, haben sich die Chinesen an der amerikanischen Philosophie orientiert: Busse, die nur für Schulkinder eingesetzt und auch nur dafür gebaut werden. Die chinesische Regierung teilte mit, dass man jährlich 50.000 „gelbe Schulbusse“ bis 2015 kaufen werde. Wer den Welly-Schulbus kaufen möchte, der sollte jetzt mit offenen Augen unterwegs sein: Auf Flohmärkten, im Internet oder an Autobahn-Tankstellen wurde der Welly-Schulbus in einem offenen Display-Karton oder als einzelnes Modell schon gesichtet. Ein konkretes Vorbild für den Modellbus gibt es nicht, die Frontmaske lässt einen Schulbus von Thomas Built Buses erahnen. Das Metallmodell setzt die markanten und typischen Merkmale eines amerikanischen Schulbusses dennoch relativ gut um.

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