Gesucht: Der längste Bus der Welt. Foto: Busworld, Screenshot omnibus.news

Das Team um Mieke Glorieux hat unter dem Label Busworld mit der Busworld Europe die größte und älteste Bus-Fachmesse auf die Räder gestellt. Seit 1971 findet die Messe in Belgien im zweijährigen Rhythmus statt. Erfolgreich wurde mittlerweile ein Netzwerk von Bus-Fachmessen über die ganze Welt gesponnen, letzter Ableger ist die Busworld North America. Und weil die busaffinen Belgier auf der ganzen Welt bekannt sind und entsprechend Kompetenz mitbringen, haben sich sich Macher des Guinness-World-Records-Buch an das Busworld-Team gewandt, um zu klären, wer denn den längsten Omnibus der Welt baut. Seit 1955 erscheint das Guinness-Buch der Rekorde jährlich und enthält sowohl menschliche Höchstleistungen und Extremwerte als auch natürliche Phänomene. Die Geschichte des unterhaltsamen Nachschlagewerkes beginnt am 10. November 1951, als Sir Hugh Beaver (1890-1967), Geschäftsführer der Guinness Brauerei, im Südosten Irlands eine Jagd begleitet. Die Jäger verfehlen einige Exemplare des Federwilds und können nach angeregter Diskussion in keinem Nachschlagewerk einen Hinweis darauf finden, welcher Vogel der schnellste in Europa ist. Ähnlich scheint es dem aktuellen Herausgeber Norris McWhirter zu gehen: Er fragt sich, wer den längsten Omnibus der Welt baut? Bei seiner eigenen Recherche ist er zwar fündig geworden, es muss einer der weltweit gebauten Doppel-Gelenkbusse sein, doch ob der nun in Südamerika oder China auf der Straße ist, und wer den wirklich längsten Omnibus der Welt baut, konnte Mc Whirter nicht klären. Nun ist das Busworld-Team am Zuge: Und weil die Belgier weltweit so gut vernetzt sind, haben sie einen Aufruf über die sozialen Netzwerke gestartet: Wer den entscheidenden Tipp gibt, der bekommt seinen Traumbus als Modell im Maßstab 1/18. Keine Frage, die Macher der Busworld werden den längsten Bus der Welt finden! (Busworld/PM/Sr)

 

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