BYD bietet für den amerikanischen Markt mit dem Typ A einen kleinen batterieelektrischen Schulbus in drei Längen zwischen sieben und acht Metern an. Foto: BYD

BYD North America hat einen weiteren Elektro-Schulbus für den amerikanischen Markt vorgestellt und rundet das Angebot nach unten ab. Der Typ A ist ein batterielektrischen Schulbus mit bis zu 30 Sitzplätzen, der mit einem Hublift vorfährt, um alle gesetzlichen Vorgaben der Schülerbeförderung zu erfüllen. Auch der Typ A bietet die Vehicle-to-Grid-Technologie, die es den Betreibern ermöglicht, den Schulbus als rollenden Stromspeicher zu nutzen.

Die Vehicle-to-Grid-Technologie ermöglicht ein bidirektionales Laden: Wenn der batterielektrische Schulbus während des Unterrichts steht, kann er Strom an die Schule abgeben. Dieser wurde preiswert über Nacht geladen. Man könne Strom aber auch an andere Interessierte während des Stillstands verkaufen. Die Südstaaten der USA sehen das positiv, denn bei Stromausfällen, wie sie u.a. nach Wirbelstürmen vorkommen, könne man nicht nur den Schulbetrieb, sondern auch andere wichtige Bereiche so aufrecht erhalten.

Die Speicherkapazität der Lithium-Eisenphosphat-Batterie geben die Chinesen nicht an, dafür aber eine Reichweite von 140 Meilen (etwa 225 Kilometer). Der verbaute Akku speise die Radnabenmotoren, die für den Antrieb sorgen. BYD bietet zwei Arten von Ladelösungen an, um unterschiedliche Anforderungen zu erfüllen: Die 150-kW-DC-Ladelösung oder ein einphasiges AC-Laden mit 19,2 kw.

“Dies ist eine zeitgemäße Lösung: BYDs batterieelektrischer Schulbus vom Typ A ist so konzipiert, dass er den Schulbezirken 24 Stunden am Tag zur Verfügung steht, sowohl als Fahrzeug als auch als Stromspeicher”, sagte Stella Li, Präsidentin von BYD North America.Wie auch beim Typ D gibt es das kleinere Modell in unterschiedlichen Längen: 22,9 Fuß, 24,5 Fuß und 26,7 Fuß (6,9m 7,4m und 8,1m) sollen alle Kundenwünsche in dieser Gefäßgröße erfüllen, wie es heißt.

Die Chinesen erklärten im Rahmen der Vorstellung, dass bei der Entwicklung des Schulbusses der Sicherheit oberste Priorität eingeräumt worden wäre. Zu den serienmäßigen Sicherheitsmerkmalen gehören eine Karosserie aus hochfestem Stahl, eine elektronische Stabilitätskontrolle zur Unterstützung des Fahrverhaltens und ein elektronisches Bremssystem. Darüber biete man mit dem Predictive Stop Arm eine zusätzliche Sicherheitsebene, die den herannahenden Verkehr überwache und die Schüler beim Verlassen des Busses benachrichtigt, wenn die Straße überquert werden könne.

Interessant sind die Aussagen zu den 3-Punkt-Schultergurten sowie den integrierten Kindersitzen und tragbaren Rückhaltesystemen: Die Schulbussitze dienten nicht nur der Sicherheit der Kinder, sondern hätten auch den Vorteil, dass sie das Verhalten verbessern würden, Mobbing reduzieren und die Ablenkung des Busfahrers minimieren, so BYD. (BYD/PM/Sr)

 

 

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