Für seine Majestät König Willem-Alexander und auch die Presse gab es einen offiziellen Blick und erklärende Worte von Peter Bijvelds auf die Technik, mit der der Ebusco 3.0 hergestellt wird. Foto: Ebusco

Seine Majestät König Willem-Alexander eröffnete die neue Werkhalle des Elektrobusherstellers Ebusco im niederländischen Deurne und steckte zur Freude von Peter Bijvelds symbolisch den Ladestecker in einen Ebusco 3.0 . Foto: Ebusco

Börsengang und Besuch vom König – bei Ebusco gibt es zur Zeit im wahrsten Sinne spannende Neuigkeiten. Unter großem Interesse von Ebusco-Mitarbeitern, geladenen Gästen und der Presse, eröffnete seine Majestät König Willem-Alexander, offiziell die neue Werkhalle des Elektrobusherstellers Ebusco in Deurne. Der König der Niederlande hat dafür ganz symbolisch einen Elektrobus des Typs 3.0 von Ebusco an das Ladegerät angeschlossen.

Ebusco hat das neue Werk in Deurne, dass 2022 seinen Betrieb aufnimmt, auf eine Produktionskapazität von 500 Elektrobussen pro Jahr ausgelegt. Vor der feierlichen Eröffnung diskutierten Henrik Hololei, Generaldirektor für Mobilität und Verkehr der Europäischen Kommission, und der Staatssekretär für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, van Weyenberg, über die Energiewende und die Bedeutung der Elektrifizierung des öffentlichen Verkehrs und des Transportwesens.

Seit 2012 entwickelt, produziert und vertreibt Ebusco lokal emissionsfreie Elektrobusse und Ladesysteme mit dem Ziel, den Übergang zu nachhaltigen und erschwinglichen Verkehrsökosystemen zu unterstützen. Der Ebusco 3.0 ist das neueste revolutionäre Busmodell von Ebusco und wird im Gegensatz zu den in China gefertigten und im niederläöndischen Deurne endmontierten Elektrobussen nun vollständig in den Niederlanden gefertigt.

In der neuen Werkhalle wird die Karosserie der Busse aus Kohlefaserverbundwerkstoff hergestellt, einem leichten Material aus der Luft- und Raumfahrttechnik. Während bislang die neue Technik und die dafür eingesetzten Maschinen nicht fotografiert werden konnten, gab es nun für den König und die Presse die Möglichkeit, die Technik zu sehen und zu dokumentieren. Neben dem geringeren Gewicht, zeichnet sich der Elektrobus der Baureihe 3.0 durch eine größere Reichweite und eine längere Lebensdauer aus.

Peter Bijvelds, CEO von Ebusco: „In unserer neuen Werkhalle in Deurne werden wir die Produktion unseres neuesten Busmodells, des Ebusco 3.0, hochfahren. Darüber hinaus wird diese neue Werkhalle als Blaupause für den internationalen Ausbau unserer Produktionskapazitäten dienen. Die Eröffnung ist ein bedeutender und festlicher Moment für Ebusco, und wir sind sehr stolz darauf, dass König Willem-Alexander, die Werkhalle offiziell für uns eröffnet hat.”

Nach der offiziellen Eröffnung erhielten König Willem-Alexander und die Herren Hololei und Van Weyenberg von CEO Peter Bijvelds eine Führung durch das Werk. Eine Reihe von Ebusco-Mitarbeitern erläuterte die verschiedenen Stufen des Produktionsprozesses. Bei den anschließenden Diskussionen am runden Tisch wurde die Bedeutung der Ökosysteme für Elektrofahrzeuge und die gesamte Lieferkette des Elektrobusses erörtert. (Ebusco/PM/Sr)

Weltpremiere auf der Busworld 2019: Der Ebusco 3.0, der aus Kohlefaserverbundwerkstoff hergestellt Foto: Schreiber

Austausch und Ausstellung – Ebusco hatte den neuen 3.0 vor einem Jahr mit nach Berlin zur ElekBu gebracht. Foto: Schreiber

Die ElekBu des VDV ist der Ort des Austausches für Elektromobilität im ÖPNV. Foto: Schreiber

Peter Bijvelds von Ebusco im Gespräch mit Ingo Wortmann, der sich über den neuen Ebusco 3.0 zuerst in München einsetzen wird. Foto: Schreiber

Die Endmontage der in China vorgefertigten Baureihe Ebusco 2.2 erfolgt im niederländischen Deurne. Foto: Schreiber

Ebusco ergänzt das Portfolio der Baureihe 2.2 nebem dem Solo- und Geelenkwagen jetzt auch noch um einen 10m-Elektrobus. Foto: Schreiber

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