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Skoda Iveco Crealis Neo Trolleybus für Bologna. Foto: Skoda

Iveco Bus präsentiert in Zusammenarbeit mit Skoda Electric eine neue Trolleybus-Generation. Die Bussparte von Iveco baut schon lange Trolleybusse und hat davon ca. 800 Fahrzeuge europaweit verkauft. Ganz aktuell: 49 Crealis für Bologna, die italienische Universitätsstadt und Hauptstadt der Metropolitanstadt Bologna sowie der Region Emilia-Romagna. Um weiter den Ansprüchen der Kunden und des Marktes gerecht zu werden, stellte Iveco Bus auf der Busworld in Kortrijk während der Pressekonferenz die neueste Generation der Busse mit „Unterwegsladung“ in Verbindung mit einer Fahrbatterie vor. Das Konzept kann mit optional erhältlichen Batterien auch eine rein elektrische Traktion mit rekuperierter Bremsenergie darstellen. Das Trolleybus-System ist erhältlich als Urbanway und als Rapid Transit Crealis, in beiden Fällen mit 12 und 18 Metern Länge. Iveco Bus kommt so vielen Betreiberwünschen nach, die eine maximale Flexibilität fordern – so können gemischte Strecken mit und ohne Oberleitung bedient werden. Iveco Bus geht damit einen weiteren Schritt in Richtung Elektromobilität in der Personenbeförderung. Die neueste Entwicklung entstand in Zusammenarbeit mit Skoda Electric, dem europäischen Marktführer bei Trolleybussen. Die Zusammenarbeit ist nicht zufällig, denn beide Unternehmen pflegen seit 20 Jahren geschäftliche Beziehung. Skoda Electric ist mit 15.000 Bussen im Segment der Trolleybusse führend und nicht nur für Iveco Bus, sondern auch für viele Betreiber erste Wahl. Škoda Electric hat den Antrieb für 49 Trolleybusse auf Basis des Iveco Crealis Neo in Pilsen hergestellt und verbaut, wie die Vertriebsabteilung von Škoda Electric mitteilt. „In Pilsen fand auch ein Teil der Tests und der Homologisierungsarbeiten statt. Für Škoda Electric beträgt der Auftragswert mehr als 400 Millionen Kronen“, erklärt Petr Kasenčák, Leiter der Vertriebsabteilung von Škoda Electric. Eine Neuerung für Bologna stellt der achtzehn Meter lange Gelenkstrolleybus auf Basis der Iveco Crealis Neo Karosserie dar, der mit einem optischen Leitsystem ausgestattet ist. So solle die Handhabung der Fahrzeuge bei der Einfahrt in Haltestellen erleichtert werden. Im Rahmen des Projekts wurde auch erstmals ein elektrisches Dieselaggregat für den unabhängigen Betrieb eingesetzt, das die neuesten Euro 6-Normen erfüllt. Diese Vorrichtung mit einer Leistung von 100kW ist Teil der aktuellen Lieferung. Die Fahrzeuge verfügen auch über einen klimatisierten Fahrgastraum. „Bologna ist einer der größten Betreiber von Trolleybussen in Italien, derzeit werden in der Stadt mehr als fünfzig Stück eingesetzt und das System des Trolleybus-Transports wird weiter ausgeweitet. Der gesamte italienische Markt ist für uns sehr interessant, in fünfzehn Städten sind Trolleybusse im Einsatz, eine Reihe von Verkehrsbetrieben bereitet die Erneuerung des Fuhrparks beziehungsweise die Errichtung neuer Trolleybuslinien vor. Mit erfolgreichen lokalen Bestellungen, wie das Projekt in Bologna, aber auch in Rom und Cagliari, würden wir mit unseren modernen Fahrzeugen gerne auch andere italienische Städte versorgen“, fügt Petr Kasenčák hinzu. Škoda Electric ist der größte europäische Produzent von Trolleybussen. Das breite Angebot des Unternehmens wird durch eigene Forschung und Entwicklung unterstützt und ermöglicht Lösungen für lokale und internationale Kunden. Die tschechischen Trolleybusse werden in rund dreißig Staaten in Europa, Asien und Nordamerika eingesetzt. Neben der traditionellen Entwicklung von Trolleybussen hat Škoda Electric auch mehrere Typen neuer batteriebetriebener Elektrobusse vorgestellt und in den letzten Jahren auch einen Hybridbus. Das Unternehmen beschäftigt sich langfristig mit der Entwicklung ökologischer Fahrzeuge und ist ein Synonym für emissionsfreien Verkehr.

 

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