Iveco macht Schule: In Brasilien entwickeln die Italiener zum Marktführer im Bereich der Schulbusse. Foto: Iveco Bus

Ein Rollstuhllift gehört zur Standardausstattung der von Iveco gelieferten Schulbusse. Foto: Neymar Da Silva

Brasilianischer Schulbus-Chic: So fährt man in Südamerika zur Schule. Foto: Iveco Bus

Die Basis stimmt: Iveco Bus hat 628 Schulbusse bzw. die technische Basis samt zugekauftem Aufbau von Mascarello an den Bundesstaat Minas Gerais in Brasilien geliefert. Die Busse werden für die Beförderung von Schülern und Auszubildenden in ländlichen Gebieten genutzt. Eine Übergabe fand jüngst in der Stadt Belo Horizonte statt, bei der über 400 Einheiten an die entsprechenden Rathäuser in Minas Gerais ausgehändigt wurden. Der Bundesstaat Minas Gerias hat am nationalen Entwicklungsfond für Bildung (FNDE) teilgenommen und konnte so die Omnibusse kaufen. Vorausgegangen war eine Ausschreibung, die Iveco für sich gewinnen konnte. Insgesamt ist aus diesem Auftrag die Lieferung von bis zu 1.600 Omnibussen von  Iveco vorgesehen. Dies stellt einen wichtigen Schritt für die Italiener dar, die in Brasilien erst seit drei Jahren den Markt bedienen. Die gelieferten Omnibusse sind so konstruiert, dass sie in städtischer und ländlicher Umgebung eingesetzt werden können. Die Schulbusse verfügen über die landesweit bekannten Komfort- und Sicherheitsstandards für  Schüler. Auch Personen mit eingeschränkter Mobilität können mitfahren, die Schulbusse haben dafür einen Rollstuhllift. Jeder Bus bietet Platz für 48 Fahrgäste. Alle 628 gelieferten Schulbusse sind mit dem Iveco Tector Motor mit 206 PS ausgestattet. Der ausschlaggebende Vorteil für Iveco dürfte gewesen sein, dass die Fahrzeuge die einzigen in dieser Kategorie sind, die serienmäßig eine Differentialsperre bieten. So ist das Manövrieren auch in schwierigem Gelände möglich. Der hintere Überhang verfügt aus diesem Grunde auch über einen größeren Böschungswinkel. Das Geschäft stellt den größten Auftrag für den ORE 2 seit seiner Vorstellung im März 2016 dar. Iveco Bus hat derzeit mehr als 7.500 Fahrzeuge für das  Schulweg-Programm „Caminho da Escola“  im Einsatz, das von der brasilianischen Regierung ausgearbeitet wurde.

 

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