Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe und Mohamed Mezghani, Generalsekretär der UITP. Fotos: Messe Karlsruhe, Montage: omnibus.news

Vom 1.-3.12.2020 findet die IT-trans statt. Fotos: Messe Karlsruhe, Montage: omnibus.news

Erfreuliche Meldung in Corona-Zeiten: Die Messe Karlsruhe blickt zusammen mit der UITP ganz positiv in die Zukunft und meldet für die IT-Trans, die eigentlich vom 3. bis 5. März hätte stattfinden sollen und mit Blick auf die Sicherheit und das Wohlergehen aller Aussteller, Delegierten und Besucher abgesagt wurde, nun vom 1. bis 3. Dezember 2020 stattfinden soll. „Wir freuen uns, den neuen Termin für die Ausgabe 2020 von IT-TRANS festgelegt zu haben. Wir freuen uns darauf, unsere Aussteller, Konferenzteilnehmer sowie alle Teilnehmer und Besucher in Karlsruhe begrüßen zu dürfen. Die ursprüngliche Entscheidung zur Verschiebung war die richtige und wir möchten allen Beteiligten für ihre harte Arbeit und Sorgfalt bei der Fertigstellung der Details für das Dezember-Datum danken. Wir danken Ihnen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis. “ sagten Mohamed Mezghani, Generalsekretär der UITP und Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe. Seit zwölf Jahren bedient die Messe als weltweit führende Konferenz und Fachveranstaltung das Zukunftsthema digital verknüpfter urbaner Mobilität, wie die Veranstalter schreiben. Sie ist ein Hub für Innovationen: Mit einer Start-up Zone und einem Future Mobility Lab biete die IT-Trans Formate für kreative Ideen und neue Geschäftsfelder, so eine entsprechende Pressemitteilung. Das solle sich auch in Zeiten des Coronaviruses nicht ändern. Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland werde von den Behörden sowie dem Robert-Koch-Institut als aktuell weiterhin gering eingestuft. Aber: Die Anfragen und gesundheitlichen Bedenken der IT-Trans-Teilnehmer haben in dieser Woche deutlich zugenommen, da die Medienberichte immer alarmierender wurden. Weltweit erwägen immer mehr Länder und lokale Behörden, internationale Reisen oder die Organisation von Großveranstaltungen einzuschränken oder mit Auflagen zu versehen. Darüber hinaus hat eine wachsende Zahl wichtiger Unternehmen mit Sitz in der EU eigene Geschäftsreisebeschränkungen für ihre Mitarbeiter erlassen bis hin zu Verboten, sich an Messen oder Kongressen zu beteiligen. Auch namhafte Aussteller der IT-Trans, wichtige Redner sowie Konferenzteilnehmer und einige der unterstützenden Verbände haben sich von ihrer Teilnahme an der Veranstaltung zurückgezogen. Angesichts dieser extremen Umstände ist die Messe Karlsruhe zu dem Schluss gekommen, dass sie die von ihren Partnern erwartete sichere und ruhige Umgebung nicht gewährleisten können und haben daher mit Bedauern beschlossen, die Veranstaltung zu verschieben. Weitere Informationen werden in den kommenden Tagen verfügbar sein, entsprechend der weiteren Entwicklung. So wie man neue Mobilitätsformen gelungen in die Messe integriert hätte werde man auch  mehr als aufmerksam den Coronaviruses im Blick haben und handeln – das hat man nun. Der Fortschritt im Betrieb, das Verkehrsmanagement, die Kommunikation und der Kundenservice durch die Digitalisierung stehen im Fokus des globalen Branchentreffens in der Messe Karlsruhe. Der Mobilitätsstandort Karlsruhe bietet als idealer Austragungsort mit internationaler Strahlkraft ein einzigartiges Zusammenspiel von Forschung, Entwicklung, Industrie, Politik und Anwendung. Dies zeigen Projekte wie das Leistungszentrum Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe – ein Zusammenschluss Karlsruher Institutionen für Forschung, Lehre und Innovation, das Pilotprojekt eWayBW sowie das EU-geförderte Leuchtturmprojekt efeuCampus, mit dem Ziel, die Gütermobilität im urbanen Raum emissionsfrei, generationengerecht und wirtschaftlich tragfähig zu gestalten. (Messe Karlsruhe/PM/Sr)

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