Treffpunkt für Modellbaufans: Die Dortmunder Westfalenhalle. Foto: Schreiber

Treffpunkt für Modellbaufans: Die Dortmunder Westfalenhalle. Foto: Schreiber

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In Halle 4 waren die meisten Modellfahrzeughersteller mit Modellbussen präsent. Foto: Schreiber

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Nach 12 Jahren Abwesenheit wieder dabei: Roswitha und Lothar Rietze in Dortmund. Foto: Schreiber

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Auf der Intermodellbau erhältlich: Der illuminierte ZOB von Rietze für Bus und Straßenbahn. Foto: Schreiber

Optisch im neuen Gewand war die Intermodellbau auch 2016 wieder Anziehungspunkt für Modellbaufans aus ganz Europa. Neuheiten, Trends, Sondermodelle und der Austausch untereinander standen dabei im Mittelpunkt. Der Veranstalter zog jetzt ein positives Fazit: 2016 schloss die Intermodellbau mit einer konstanten Besucherzahl von 82.000. Vom 20. bis 24. April hatten 549 Aussteller aus 19 Ländern ihr Angebot gezeigt, auch auf der parallel stattfindenden Messe Expertec, dem Forum für aktive Modellflieger. Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH, sagt: „Die Iintermodellbau hat die ganze Welt des Modellbaus präsentiert, wie es das neue Messelogo verspricht. Das breite Angebot hat wieder viele Besucher auch über Deutschland hinaus angezogen.“ Die Messe war auch in diesem Jahr ein Magnet für Modellbauer aus der gesamten internationalen Szene. Nahezu jeder fünfte Besucher reiste 2016 aus dem Ausland an. Unter anderen kamen Besucher aus Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Schweden, der Schweiz, und den USA nach Dortmund. Das ergab die Besucherbefragung durch ein unabhängiges Messe-Marktforschungsinstitut. 18,3 Prozent der Besucher reisten aus 50 bis 100 Kilometern Entfernung an, 36,9 Prozent aus 100 bis 300 Kilometern, und 19,5 Prozent legten mehr als 300 Kilometer zurück. Innerhalb Deutschlands waren Besucher aus allen Bundesländern vertreten. Größere Besuchergruppen kamen, neben Nordrhein-Westfalen, aus Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern. Und auch den Nachwuchs hatten die Verantwortlichen im Auge: Insgesamt hatten in diesem Jahr 89 Schulklassen das Angebot genutzt, kostenlos die Intermodellbau zu besuchen. Rund 1.500 Schüler kamen so mit Unterstützung des Nahverkehrsunternehmens DSW21 zur Messe. Rund 86 Prozent der Besucher haben auf der Messe nach eigenen Angaben etwas bestellt oder gekauft, im Schnitt für 272 Euro. Insgesamt sind auf der Intermodellbau 2017 etwa 19 Millionen Euro umgesetzt worden. Auch 88 Prozent der Aussteller wollen wieder dabei sein. So auch zwei Altdorfer: Ganze zwölf Jahre war Rietze nicht in Dortmund auf der Intermodellbau. In diesem Jahr war Rietze wieder mit einem eigenen Messestand in der Westfalenhalle dabei, wie Stefan Frey bei seinem Messerundgang festgestellt hat. Ganz traditionell wird Stefan Frey auch in diesem Jahr wieder einen Messerückblick erstellen, so wie schon zu modellbus.info-Zeiten. Sobald er fertig ist, wird er hier online gestellt. Mit dabei ist dann auch das Sondermodell des Mercedes-Benz Citaro 11, den Rietze nach Vorbild des Busunternehmers TRD-Reisen aus Dortmund als limitiertes Modell exklusiv für die Intermodellbau-Besucher aufgelegt hat.

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