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Der IBC Test 2016 nahm sich der Doppeldecker an. Foto: Tschakert / IBC

Der IBC Test 2016 nahm sich der Doppeldecker an. Foto: Tschakert / IBC

Wolfgang Tschakert (Mitte) ist der Kopf hinter dem IBC. Foto: Tschakert / IBC

Wolfgang Tschakert (Mitte) ist der Kopf hinter dem IBC. Foto: Tschakert / IBC

Rund 5.000 Kilometer werden beim IBC gefahren. Foto: Zschakert / IBC

Rund 5.000 Kilometer werden beim IBC gefahren. Foto: Zschakert / IBC

IBC steht für International Bus and Coach Competition und ist ein Testformat, das von Wolfgang Tschakert entwickelt wurde. Der Omnibus-Tester der Fachzeitschrift Bus-Fahrt führt diesen Test mit internationalen Partnern weiterer Fachmagazine (u.a. Omnibusspiegel) durch. Beim IBC 2016 standen Doppeldecker im Fokus: Was ist von modernen Doppeldeckern zu halten? Diese zentrale Frage schwebte über allen Testaktivitäten. Hier nun der Text der Website des IBC Test 2016: Es ging zuerst um die Sicherheit, wie reagieren Doppeldecker in Extremsituationen? Wieviel Kraftstoff verbrauchen sie? So mancher Vergleichstest drängt sich einfach auf. Wenn gleich mehrere Newcomer ein Marktsegment entern, entsteht eine neue Lage, die nach Transparenz ruft. Wie steht es um den Fortschritt, welcher Wettbewerber ist gut und welcher besser? Das IBC-Testeam lud europaweit ein, aber nicht alle Hersteller wollten sich messen lassen. Schmerzlich vermisst wurde der Marktführer Setra, der sich nicht mit noch so guten Worten und Argumenten überzeugen ließ, heißt es auf der IBC-Website. Aber mit dem Neoplan Skyliner und dem brandneuen VDL Futura-Doppeldecker gingen zwei ganz heiße Eisen an den Start. Als Messlatte diente ein Astromega von Van Hool, der diesmal die Rolle des Doppeldecker-Urmeters übernahm. Er verkauft sich in Europa fast wie geschnitten Brot, was eindeutig für die Qualität des belgischen Doppelstock-Fahrzeugs spricht. Weil es die Tester aber nicht gänzlich lassen konnten, haben sie sich für einen Tag einen Setra-Doppeldecker ausgeliehen. Nur so zum statischen Vergleich, ganz ohne Messgeräte und ohne Ballastierung. Für die drei Testfahrzeuge waren übrigens 5.800 Kilogramm Beladung vorgeschrieben, stellvertretend für 80 Fahrgäste, mit Wasserpuppen auf den Sitzen und Sandsäcken in den Kofferräumen. Einheitliche Reifen für alle gilt beim IBC-Test als ehernes Gesetz – schließlich soll es für minder gute Kraftstoffverbräuche oder Bremsleistungen kein Alibi geben. Für die einheitliche Testbereifung hat Goodyear gesorgt, aber diesmal war die Aufgabenstellung nicht so einfach. Weil sowohl der Skyliner als auch der Futura auf dem Reifenformat 315/70 R 22.5 rollen, für die der Markt noch keine reinrassigen Coach-Reifen vorhält, hat sich der Reifenhersteller für KMAX-Pneus mit Lenkachsprofil aus dem Lkw-Sortiment entschieden. In der August-Ausgabe der Bus-Fahrt (08/2016) wird ausführlich über den IBC 2016 berichtet – und der Sieger gekührt.

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