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Irizar i2e London GoAhead

Erfolgreich unterwegs: Der Irizar i2e in London. Foto: Irizar

Seit Juni 2015 sind zwei elektrobusse von Irizar in London im Einsatz – erfolgreich, wie der spanische jetzt resümiert. Die beiden i2e sind auf der Linie 507, die den Bahnhof Waterloo mit der Victoria Station verbindet, sowie der Linie 521, die den Bahnhof Waterloo mit der London Bridge Station verbindet, unterwegs. Die vom Betreiber GoAhead gestellten Forderungen an die Vefügbarkeit werden problemlos erfüllt, wie Irizar mitteilt. Irizar hat die beiden Elektrobusse mit einem Service- und Wartungsvertrag ausgeliefert. Nach dem erfolgreichen Start werden die beiden i2e nun auf der Linie 108 – von Stratford International Station zu Lewisham Station – eingesetzt. Auch hier betreuen die Spanier wieder direkt vor Ort mit dem bekannten Service- und Wartungspaket. Der erste Elektrobus aus Spanien wurde an GoAhead im Rahmen des Clean Bus Summit, das am 29. Juni 2015 im Londoner Rathaus stattfand, übergeben. Korrekterweise an TFL (Transport für London) , der GoAhead fährt im Auftrag von TfL. Der zweite i2e wurde dann im Juli 2015 ausgeliefert. Richard Harrington, technischer Direktor für GoAhead London, sagte: „Zusammen mit unseren Partnern haben wir erfolgreich bewiesen, dass die E-Bus-Technologie keine Zukunftsvision ist.“ Hector Olabe, der bei Irizar zuständige Projektmanager für Elektromobilität, freut sich über das Vertrauen und den Zuspruch von GoAhead. Zum Einsatz kommen im Irizar i2e Natrium-Nickel-Batterien, als Antrieb steht eine maximale Leistung von 230 kW, fast 313 PS, bei einem maximalen Drehmoment von 3.000 Nm zur Verfügung. Nach Angaben von Irizar sollen diese Batterien bis zu zehn Jahre halten. Olabe schätzt, dass ein i2e etwa 600.000 km oder 12 Jahre mit diesen Batterien genutzt werden könne. Und einen weiteren Vorteil hätten diese Batterien auch noch: Sie ließen sich zu 99 Prozent recyceln, versichert man bei Irizar. Zum Aufladen benötigt der i2e fünf Stunden. 160 bis 180 km Reichweite sind in London mit den beiden i2e bereits täglich eingefahren worden, wie Olabe erklärt. Und noch etwas steht schon fest: Die Durchschnittsgeschwindigkeit von 17 km/h stellt den Betreiber durchaus zufrieden. Auch die Fahrgastkapazität für den i2e in der Ausführung für London, reicht: 60 Personen (26 Sitzplätze) können rein elektrisch fahren. Der zwölf Meter lange Elektrobus muss hier der Technik mit Blick auf das Leergewicht entsprechend Tribut zollen – trotz einer Aluminium-Karosserie. Mit Blick auf Service und Wartung hat sich Irizar entschlossen, die beiden Elektrobusse mit einem An-Bord-Fuhrpark-Management-System sowie Telemetrie auszustatten. GoAhead London stellt den größten Fuhrpark in der britischen Hauptstadt. Rund 7.300 Mitarbeiter an 17 Standorten sind für GoAhead im Einsatz, vor allem in Süd- und Süd-West-London. Die Fahrzeugflotte zählt aktuell über 2.400 Busse, darunter Londons erste vollelektrische Fahrzeuge.

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