Solaris beteiligt sich an der Errichtung eines Hydrogen Valleys in der Region Großpolen. Foto: Solaris

Vertreter der Woiwodschaft Großpolen, Stadtpräsidenten und Bürgermeister der größten Städte der Region, Vertreter lokaler Hochschulen und der Geschäftswelt bündeln ihre Kräfte für die Wasserstoffzukunft. Die Absichtserklärung über die Errichtung eines Hydrogen Valleys in der Region Großpolen wurde letzte Woche in einem feierlichen Rahmen im Sitz des Marschallamtes der Woiwodschaft Großpolen unterschrieben.

Die Absichtserklärung wurde von den Vertretern der regionalen Behörden unter Leitung des Marshalls der Woiwodschaft Großpolen Marek Woźniak sowie des Vorstandsmitglieds der Woiwodschaft und des Vorsitzenden der Wasserstoffplattform in Großpolen Jacek Bogusławski unterschrieben. Ihre Unterschrift auf dem Dokument leisteten auch Bürgermeister und Stadtpräsidenten der größten Städte der Region: Posen, Konin, Kalisz, Piła, Leszno und Ostrów Wielkopolski, als auch Vertreter lokaler Hochschulen: der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen, der Technischen Universität Posen und der Posener Naturwissenschaftlichen Universität. Auch die Vertreter der Unternehmenswelt unterschrieben das Dokument: Solaris Bus & Coach sp. z o. o., Zespół Elektrowni Pątnów-Adamów-Konin S.A., Wielkopolska Rada Trzydziestu [Dreißiger-Rat in Großpolen] und Agencja Rozwoju Regionalnego [Agentur für Regionalentwicklung] in Konin.

Das unterzeichnete Dokument bestätigt den Willen zur Zusammenarbeit in Hinsicht auf die Errichtung eines Hydrogen Valleys in der Region Großpolen. Synergetische Maßnahmen aller Stakeholder sollen es ermöglichen, ein koordiniertes und integriertes Ökosystem von Beziehungen zur Förderung der Entwicklung von Technologien, Wissenschaft, Wirtschaft und Bildung aufzubauen. Ziel der beteiligten Interessierten ist es, die Dekarbonisierung der Wirtschaft zwecks Erreichung von Klimaneutralität voranzutreiben.

Darüber hinaus soll die Unterzeichnung der Absichtserklärung ein klarer Ausdruck des Willens zur Beteiligung an der „Nationalen Wasserstoffstrategie bis 2030 mit einem Ausblick bis 2040” sein. Die Strategie definiert Ziele und Maßnahmen zum Aufbau einer emissionsarmen Wasserstoffwirtschaft, die sich auf drei Wasserstoff nutzende Sektoren beziehen: Energie, Transport und Industrie, wie auch auf die Herstellung, den Vertrieb von Wasserstoff als auch auf notwendige Änderungen der relevanten Rechtsvorschriften und Finanzierungsregeln.

Bei der Unterzeichnung des Dokumentes betonte der Marschall der Woiwodschaft Großpolen Marek Woźniak die große Bedeutung einer sektorübergreifenden Zusammenarbeit für die Förderung von Wasserstoffanwendungen: „Wasserstoff ist ein hervorragender Energieträger, der die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen bilanzieren lässt. Er kann in der Industrie und Wirtschaft in diversen Anwendungen genutzt werden. Die Zeit, in der wir uns mit der Wasserstofftechnologie vertraut gemacht und ihre Attraktivität und ihren Belang geprüft haben, ist vorbei. Die Idee wird nun von zahlreichen die Geschäftswelt, die akademische Welt und Gebietskörperschaften vertretenden Interessierten gefördert, die bereits konkrete Anwendungen in ihren Tätigkeitsbereichen anstreben“.

Dr. Ing. Dariusz Michalak, Vorstandsmitglied von Solaris, hat hingegen auf den in den letzten Jahren beobachteten Fortschritt auf dem Gebiet der Wasserstoffnutzung hingewiesen: „Wasserstoff kann eine tragende Rolle bei der Dekarbonisierung spielen. Das Phänomen verfolgen wir aufmerksam, insbesondere in unserer Branche. Die Entwicklungsdynamik auf diesem Gebiet ist beeindruckend: 2014 bekamen unsere Kunden aus Hamburg die ersten Gelenkbusse mit Wasserstoffantrieb, 2018 wurden 10 O-Busse mit Brennstoffzelle als Range Extender ausgeliefert, während 2019 unser erster neuartiger 12 Meter langer Wasserstoffbus seine Premiere feierte. Heute, d. h. wenige Jahre später, führen wir Aufträge über unsere Urbino 12 hydrogen für Verkehrsbetreiber und Gebietskörperschaften aus Österreich, den Niederlanden, Deutschland, Polen und Italien aus! Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Kunden bei der Umrüstung des öffentlichen Personennahverkehrs begleiten können, und dass wir nunmehr nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung über das Hydrogen Valley in der Region Großpolen auch unser Know-How werden teilen können, um die Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft in der Region voranzutreiben”. (Solaris/PM/Sr)

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