Mercedes-Benz bietet Schulungen für den sicheren Umgang mit Hochvolttechnik an. Foto: Daimler

Schon vor der Auslieferung des ersten Kundenfahrzeugs des eCitaro läuft bei Mercedes-Benz das Schulungskonzept Hochvolttechnik für Mitarbeiter von Verkehrsbetrieben – bis zu einer Erweiterung des Rettungs­leitfadens. Elektromobilität und Hochvolttechnik unterliegen eigenen Gesetzen, deshalb bietet Mercedes-Benz für den neuen eCitaro einen Rundumservice: Die Servicemarke Omniplus hat für Mitarbeiter von Verkehrsbetrieben ein spezifisches Ausbildungskonzept entwickelt. Eine beispielhaft eingerichtete Musterwerkstatt demonstriert die Hardware für den sicheren Umgang mit Hochvoltkomponenten. Parallel zur Einführung des Elektrobusses wurde der Rettungsleitfaden der Busse mit Stern um ein Kapitel eigens für den Stromer mit Stern erweitert. Die Spannung an Bord beläuft sich auf bis zu 750 Volt – darauf müssen sich neben Mitarbeitern in Werkstätten auch Rettungskräfte vorbereiten. Sie werden anhand des Leitfadens über die Lage von Hochvolt­komponenten informiert, über die Position der Not-Aus-Schalter neben dem Fahrerplatz und hinter der Klappe für den Ladestecker. Mit diesen Schaltern sowie über einen Dreh mit dem Zündschlüssel wird der eCitaro spannungsfrei geschaltet. Alle elektrischen Stromkreise werden unterbrochen, die Strom­spannung baut sich ab. Dann können Rettungskräfte gefahrlos eingreifen. Alle Hochvolt-Leitungen des Elektrobusses von Mercedes-Benz sind auffällig orange eingefärbt und besonders widerstandsfähig ausgeführt, oder sie werden in einem orangenen Wellenschlauch geführt. Sämtliche Hochvolt-Komponenten sind mit dem markanten leuchtend gelben Warnzeichen für Spannung gekennzeichnet. Teil des spezifischen Sicherheitskonzepts des eCitaro ist darüber hinaus die aufprallsichere Unterbringung von Batteriemodulen im Heck des Elektro­busses.

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