Auf im kleinen Maßstab ein Hingucker: Der Viseon C 13.

Auf im kleinen Maßstab ein Hingucker: Der Viseon C 13.

Markus Hölzl hat aus einem MEK-Bausatz des Viseon C 13 einen wahren Hingucker im kleinen Maßstab gemacht. Der als Zweiachser mit 12,70 m Länge konzipierte Reisebus von Viseon bot so bis zu vier zusätzliche Sitzplätze. Möglich wurde dies durch die Verlängerung des Radstandes auf 6.750 mm und des vorderen Überhangs um 450 mm auf 2.650 mm. Trotz des langen Radstands war die Handhabung des C 13 bei einem Wendekreis von 22,8 Metern bei dieser Größe durchaus akzeptabel, wie Tester seinerzeit bescheinigten. Den C 13 gab es wahlweise mit Mitteleinstieg oder mit Heckeinstieg. In der Ausstattung mit Mitteleinstieg und Mindestsitzabstand von 785 mm auf allen Plätzen bot er Raum für bis zu 48 Fahrgäste und konnte mit 4-Sternen vorfahren. Vorbild des kleinen Viseon ist ein C13 der Firma Ulusoy, die in der Türkei zu den führenden Anbietern im Fernbusgeschäft zählt. Mit 320 Omnibussen werden rund  3,5 Millionen Fahrgäste im Jahr befördert. Das Unternehmen ist auch in Deutschland bekannt, da es regelmäßige Linien von Deutschland in die Türkei unterhält. Außerdem sind die modernisierten Neoplan Megaliner von Ulusoy wohl mit die letzten ihrer Art, die regelmäßig auf Fernstrecken eingesetzt werden. Ein echter Hingucker beim Viseon-Modellbus sind die LED-Rücklichter am Heck, die beim kleinen C 13 ganz vorbildgerecht nachgebildet wurden. Die neue Lichttechnik hat Viseon in den letzten gebauten Bussen installiert. Wer wissen möchte, wie das äußere Erscheinungsbild eines Modellbusses mit Hilfe von Nassschiebern realisiert werden kann, dem sei der Bericht von Markus Hölzl über das Arbeiten mit Decalshier auf modellbus.info empfohlen.

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