Hess liefert 15 lighTram 19 nach Salzburg. Foto: Hess

Der Schweizer Bushersteller Hess gewinnt bei einer internationalen Ausschreibung den Rahmenvertrag zur Erneuerung der Trolleybusflotte in der Kultur- und Mozartstadt Salzburg. In der österreichischen Stadt fährt eine der größten Trolleybusflotten Westeuropas. Die Lieferung umfasst im ersten Jahr 15 Fahrzeuge des Typs lighTram19 mit einer Länge von 18,7m. Der Wert der bestellung wird mit rund 17,5 Mio. CHF angegeben. Die Trolleybusse sind mit der Dynamic-Charging-Technologie ausgestattet, die eine Nachladung im laufenden Betrieb und Dank Energiespeicher an Bord ein kurzes Fahren ohne Oberleitung ermöglicht. In den folgenden fünf Jahren sieht der Rahmenvertrag die Lieferung von bis zu weiteren 35 Fahrzeugen vor, darunter auch die 24,7m langen Doppelgelenkbusse des Typs lighTram25, welche für bis zu 220 Fahrgäste Platz haben. Die Omnibusse von Hess überzeugten in der Ausschreibung dank bestem Preis-Leistungsverhältnis. Mit attraktiven Designs, großzügigen Stehflächen für die Fahrgäste und ergonomischen Arbeitsplätzen sind die Fahrzeuge genau das, was der Kunde gewünscht hat. Dank eines innovativen Energiemanagements können die Fahrzeuge leichter als bisherige Trolleybusse gebaut werden. Somit können auch mehr Fahrgäste befördert werden. Und die Energiebilanz fällt auch positiver aus, denn die neuen Omnibusse verbrauchen weniger Energie als herkömmliche Trolleybusse. Dies ganz im Sinne der Energiestrategie der Schweizerischen Eidgenossenschaft, wie auch der Europäischen Union, wie es in einer entsprechenden Mittelung von Hess heißt. Mit den Hess-Fahrzeugen und ihrem Energiemanagement lassen sich Lastspitzen im Stromnetz reduzieren und Verkehrsbetriebe können damit einen kostenbewussteren Betrieb darstellen. Zudem ermöglichen sie eine größere Flexibilität, z.B. für die temporäre Umfahrung von Baustellen. Ebenfalls können sie Randzonen erschließen, für welche sich der Aufbau einer Oberleitung wirtschaftlich nicht rechnen würde oder von geschützten Zonen in Innenstädten wo Oberleitungen nicht erwünscht sind.

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