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Tobias Hann, Geschäftsführer Hellö

Tobias Hann, Geschäftsführer Hellö. Foto: ÖBB

Der österreichische Fernbusnabieter Hellö fährt auf Erfolgskurs: Ab 1. Februar wird das Angebot von Innsbruck nach München auf sieben Kurse täglich erhöht. Die Verbindung Wien – Berlin wird auf vier Fahrten pro Tag verdoppelt, mit einer zusätzlichen Haltestelle auf dieser Strecke. Insgesamt gut laufe das Geschäft auch mit den Zielen in Italien und Südosteuropa , wo Hellö unter anderem Venedig, Genua, Zagreb, Maribor, Prag, Brünn oder Ljubljana ansteuert, wie Tobias Hann, Geschäftsführer Hellö, ganz offen zugibt. Zugeknöpft zeigt sich Hann bei den Unternehmenszahlen von Hellö: Die nennt er nicht – „aus Konkurrenzgründen“ – ebenso wenig wie Investitionen. Wieder ganz offen gibt sich Hann bei seinen Zielen für Hellö: Bis 2020 will Hellö eine Million Passagiere befördern und damit dann in die schwarzen Zahlen fahren. „Wir wollen nicht Preisbrecher sein, sondern in erster Linie über die Qualität punkten. Das ist uns im ersten halben Jahr auf dem Markt gelungen.“, so Hann. Seit Sommer fuhren mehr als 100.000 Kunden mit dem neuem Anbieter. Auch bei der Qualität könne Hellö mehr als mithalten: Laut einer internen Kundenzufriedenheitsanalyse, die im letzten Quartal des JAhres 2016 durchgeführt wurde, erreichte Hellö 4,6 von 5 möglichen Punkten. Und bei der Kür der besten Anbieter in Deutschland landete Hellö auf Anhieb auf Platz zwei. Bei den Preisen kam Hellö, einer Konzerntochter der ÖBB, sicherlich die weitere Konzentration auf dem deutschen Markt entgegen. Mit leicht steigenden Preisen in Deutschland konnte auch der ÖBB-Fernbus Preiserhöhungen durchsetzen. Einziger Wehrmutstropfen: Die Linie zwischen Innsbruck und Zürich. Sie wurde eingestellt, denn das Kundeninteresse war schlicht zu gering.

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