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13 Millionen-Förderung Euro von Bund und EU für die Brennstoffzellen-Hybridbus-Flotte der RVK. Foto: HyCologne

Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) möchte zum Jahresende 2018 in einem ersten Schritt 15 Brennstoffzellen-Hybridbusse im Rheinisch-Bergischen Kreis einsetzen und somit ein Drittel ihrer Busflotte emissionsfrei fahren lassen. Insgesamt wird die RVK, nach erfolgter Zustimmung ihrer jeweiligen Eigentümer, hier etwa durch den Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises, 30 Brennstoffzellen-Hybridbusse anschaffen und mehrere Wasserstoff-Tankstellen errichten – eine davon an ihrem Standort in Wermelskirchen. Neben den vorerst 15 Bussen im Rheinisch-Bergischen Kreis, sollen 10 im linksrheinischen Teil des Rhein-Sieg-Kreises und 5 im Stadtverkehr in Hürth und Brühl (Rhein-Erft-Kreis) eingesetzt werden. Hierfür erhält die RVK eine Förderung von insgesamt 13 Millionen Euro von Bund und EU. Mit der  Inbetriebnahme der neuen Busse wird das Unternehmen bereits ab 2019 über eine der größten emissionsfreien Busflotten Europas verfügen. Für weitere 15 Fahrzeuge soll die bereits bestehende Förderoption von EU und Bund wahrgenommen werden, damit diese ebenfalls in 2019 in Alltags-Betrieb gehen können. „Mit diesen Förderungen und der Zustimmung unserer Eigentümer gehen wir den bereits 2011 eingeschlagenen Weg eines nachhaltigen ÖPNV konsequent weiter. Damit sind wir dem Ziel unseres Projektes ‚Null Emission‘, im Zuge dessen wir sobald wie möglich einen vollkommen emissionsfreien Nahverkehr anstreben, einen sehr großen Schritt näher gekommen“, sagt RVK-Geschäftsführer Eugen Puderbach. Die RVK ist für ihre besondere Rolle im Klima- und Umweltschutz, besonders auf dem Gebiet des Einsatzes der klimaneutralen Brennstoffzellen-Technologie sowie wegen ihres betrieblichen Umweltmanagements bekannt. Schon 2011 setzte das Unternehmen zwei Bus-Prototypen mit der Brennstoffzellen-Technologie im Linienverkehr ein und sammelte hierbei wertvolle Erfahrungen, die zu der Beschaffung weiterer Busse der so genannten zweiten Generation für den Stadtverkehr in Hürth und Brühl führten. Auch der Einsatz von mit Bio-Erdgas betriebenen Bussen, z.B. im Kreis Euskirchen, ist ein Teil dieser Nachhaltigkeitsstrategie. Dazu RVK-Geschäftsführer Eugen Puderbach: „Wer klar denkt, erkennt den Klimawandel deutlich. Als kommunales Unternehmen sind wir uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung sowohl heute, als auch für die nachfolgenden Generationen bewusst. Basierend auf den regionalen Gegebenheiten setzen wir die ökologisch und betrieblich sinnvollste alternative Antriebsform ein, um unseren Beitrag zum Klimaschutz und der Luftreinhaltung im Rheinisch-Bergischen Kreis zu leisten.“ An herausragender Stelle ihrer Unternehmensgrundsätze hat die RVK das Projekt „Null Emission“ verankert. Ziel dieses langfristig angelegten Projektes ist neben der Umstellung der gesamten Busflotte auch die Umstellung der Dienstwagenflotte auf Fahrzeuge mit umweltfreundlichen Antrieben. Spätestens ab dem Jahr 2030 beabsichtigt die RVK ausschließlich emissionsfreie Busse zu beschaffen, der PKW-Fuhrpark soll bereits deutlich früher nur noch aus klimaneutralen Fahrzeugen bestehen.

 

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