Die Buswelt steckt voller Ideen! Kaum ist der Straddle Bus von der Bildfläche verschwunden, das taucht auch schon die nächste Idee auf: Im Ansatz ähnlich, dann baer doch noch einmal einen Schritt revolutionärer! In Russland könnten zukünftig Omnibusse fahren, die Dank ihrer Gyroskop-Technik einen Stau unter sich liegen bzw. stehen lassen. Der Entwurf des russischen Ingenieurs Dahir Semenov zeigt einen Omnibus, der auf einigen Metern Höhe einen teleskopartig angebrachten Aufbau hat. Primär für die Personenbeförderung, aber auch für Güter denkbar, so Dahir Semenov. Und: Die so genannte “zweite Ebene” hätte enormes Potential. Mehrere Jahre wurde getüftelt, jetzt könnte man einen gyroskopischen Omnibus bauen. Für die nötige Stabilität sorgt ein Gyroskop. Die Idee geht auf Johann Gottlieb Friedrich von Bohnenberger zurück, der 1810 als Professor für Physik und Mathematik an der Universität Tübingen das Gyroskop erfand. Im Inneren der gyroskopischen Fahrzeuge sorgt ein Kreiselstabilisator dafür, dass die Schwerkraft die Omnibusse nicht auf die Fahrbahn stürzen lässt. Ähnlich wie bei einem Gyrobus setzt der Russe auf Elektroantrieb, dessen Energie aus einer Schwungradspeicherung in einem mitgeführten Schwungrad stammt. Die Schwungrad-Energiespeicherung haben schon meherere Hersteller erprobt, rund 20 Prozent der Enegier beim Anfahren ließ sich einsparen. Um für seine Idee zu werben, hat der Russe ein Video bei Youtube eingestellt. Unter dem Video finden sich noch weitere Worte des Ingenieurs, der mit Herblut hinter seinem Konzept steht. Wenn sich wirklich  Investoren finden, will der russische Ingenieur unverzüglich einen Prototypen bauen…

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