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Am 24. Februar 2015 erhielt die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft mbH für den "KombiBus - Transportservice für die Uckermark" die Auszeichnung als Ausgezeichneter Ort 2014/15. v.l.n.r.: Anja Förster (Interlink GmbH), Ellen Thießen (Deutschland - Land der Ideen), Marita Förster (Uckermärkische Verkehrsgesellschaft), Kathrin Schneider (Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung), Lars Boehme(Uckermärkische Verkehrsgesellschaft), Ines Blankenburg (Deutsche Bank), Anja Sylvester (Interlink GmbH) und Ines Heidecker (Interlink GmbH).

Am 24. Februar 2015 erhielt die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft mbH für den „KombiBus – Transportservice
für die Uckermark“ die Auszeichnung als Ausgezeichneter Ort 2014/15. v.l.n.r.: Anja Förster (Interlink GmbH),
Ellen Thießen (Deutschland – Land der Ideen), Marita Förster (Uckermärkische Verkehrsgesellschaft), Kathrin
Schneider (Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung), Lars Boehme(Uckermärkische Verkehrsgesellschaft),
Ines Blankenburg (Deutsche Bank), Anja Sylvester (Interlink GmbH) und Ines Heidecker (Interlink GmbH).

Busfahrerin Catalina Collin freut sich über die Auszeichnung. Neben Personen befördert der KombiBus neben Paketen beispielsweise auch Lebensmittel.

Busfahrerin Catalina Collin freut sich über die Auszeichnung. Neben Personen befördert der KombiBus neben
Paketen beispielsweise auch Lebensmittel.

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Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank zeichnen im Rahmen des Wettbewerbs gemeinsam Ideen und Projekte aus, die einen positiven Beitrag zur Gestaltung der ländlichen Räume und Regionen liefern und sie fit für die Zukunft machen. Aus 1.000 Bewerbungen wählte die Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern gemeinsam mit einem sechsköpfigen Fachbeirat die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft mbH (UVG)  für ihr Projekt „KombiBus – Transportservice für die Uckermark“ aus. Zum Thema „Innovationen querfeldein – Ländliche Räume neu gedacht“ liefert der KombiBus in der Kategorie Wirtschaft eine Antwort auf die Frage, wie angesichts des demografischen Wandels die Mobilität und ländliche Versorgung  gesichert werden kann. Der KombiBus ist eine Möglichkeit, dem demografischen Wandel in der Region offensiv entgegen zu treten. Denn mit einer aktuellen Dichte von 44 Einwohnern je Quadratkilometer hat er das Ende der demografischen Entwicklung längst nicht erreicht. Bis 2030 kehrt sich die Alterspyramide beinahe um: In naher Zukunft werden hier mehr Menschen in einem Alter über 60 Jahren leben als unter 30. Zudem wird das Gebiet erneut etwa ein Viertel seiner Bevölkerung verlieren. Ines Blankenburg von der Deutschen Bank Schwedt überreichte dem Geschäftsführer der UVG, Lars Boehme, die Auszeichnung als „Ausgezeichneter Ort“ und betonte: „Der KombiBus nutzt effizient die vorhandene Infrastruktur und hilft dabei, Mobilität und Versorgung auf dem Land zu sichern.“ Lars Boehme kommentierte die Auszeichnung: „Wir sind sehr stolz, ein ‚Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen‘ zu sein und damit eine Lösung für die Herausforderungen der ländlichen Regionen aufzeigen zu können. Der Bus als Lieferwagen, der Busfahrer als Allround-Dienstleister: So kann Öffentlicher Verkehr in ländlichen Räumen zukünftig flächendeckend aussehen. Denn wie bei jeder Infrastruktur steigen auch bei Bus und Bahn mit rückläufigen Fahrgastzahlen die Pro-Kopf-Kosten. Gleichzeitig zwingt die drastische Kürzung öffentlicher Zuschüsse die Busunternehmen zu massiven Einsparungen. Statt aber bei Linien und Verbindungen den ›Rasenmäher‹ anzusetzen, konnten die UVG die vorhandenen Kapazitäten für zusätzliche Leistungen nutzen. In die Linienbusse der UVG steigen nicht nur Fahrgäste ein. Sie transportieren auch Pakete oder Tiefkühlkost bis ins entlegenste Dorf. Als KombiBusse bedienen sie dabei flächendeckend alle Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrsnetzes. So werden Geschäfte, Restaurants und Unternehmen mehrmals am Tag beliefert – und Radverleiher bekommen ihre Mieträder schnell zurück. Für die dünn besiedelte Region lohnt sich der KombiBus: Unternehmen sparen lange Wege und Kosten für Wareneinkauf oder -versand. Und vor Ort können sich die Kunden  darauf verlassen, dass die Regale stets gut gefüllt sind.

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