VW Crafter 2016

Neu: Zur IAA 2016 fährt de neue VW Crafter vor. Foto: VW, Montage: omnibus.news

Volkswagen baut den neuen Crafter komplett in Eigenregie und nicht mehr zusammen mit Mercedes-Benz. Optisch tritt der neue Crafter eigenständig auf, vom Design ist er der große Bruder des T6. Zum Start gibt es neu entwickelte Motoren nach euro VI-Norm, die nach Angaben von Volkswagen den geringsten Verbrauch und die niedrigsten Emissionswerte dieser Fahrzeugklasse haben sollen. Basis ist jeweils der 2.0 TDI Motor, der in vier Leistungsstufen verfügbar ist: Los geht es bei 75 kW (102 PS) über 90 kW (122 PS) und 103 kW (140 PS) mit einem Turbo. Als Bi-Turbo leistet der TDI dann sogar 130 kW (177 PS). Volkswagen bietet den neuen Crafter wahlweise mit Front-, Heck- oder Allradantrieb 4Motion an und auch noch wahlweise mit Schalt- oder Automatikgetriebe. Volkswagen liefert den neuen Crafter je nach Modell in bis zu drei Fahrzeuglängen und Dachhöhen aus. Dabei soll der neue Crafter ein optimales Verhältnis zwischen möglichst großen Lademaßen und geringen Außenabmessungen bieten, was dem Fahrverhalten und der Wendigkeit zu Gute komme. Auch bei den Assistenzsystemen hat Volkswagen nachgelegt: Eine neue elektromechanische Lenkung. zahlreiche elektronische Helfer wie beispielsweise ESP mit Gespannstabilisierung, automatische Distanzregelung ACC, Multikollisionsbremse, Seitenwindassistent und Anhängerrangierassistent. Passive Sicherheitssysteme wie Front-, Seiten und Kopfairbags für Fahrer und Passagiere sowie Warnsysteme wie Rückfahrkamera, Parkdistanzkontrolle und Ausparkassistent (Rear Traffic Alert) sind auch auf Wunsch auch mit an Bord. LED-Scheinwerfer, Abbiegelicht und Fernlichtassistent runden die Sicherheitsausstattung ab. Der neue Crafter wird im neuen Produktionsstandort Wrzesnia gefertigt. Mehr als 3.000 Beschäftigte stellen dort den neuen Crafter auf die Räder.

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