Die ersten Vorserienfahrzeuge der neuen ADL-Doppeldecker für die BVG in Berlin sind unterwegs… Foto: Linekdln/Mareck

Im Oktober 2018 teilte die BVG mit, dass man sich im Rahmen einer entsprechenden Ausschreibung für die Neubeschaffung von Doppeldeckern für das schottische Unternehmen Alexander Dennis und den Weltmarktführer in dieser Baugröße entschieden hätte. Jetzt hat Torsten Marek, Bereichsleiter Omnibus der BVG, ein Foto eines der beiden Vorserienfahrzeuge vor der Fabrik von Alexander Dennis in Falkirk über ein Online- Netzwerk geteilt. Die BVG hat mit Alexander Dennis einen Rahmenvertrag von zunächst 200 dreiachsigen Doppeldeckern mit moderner Euro-6-Antriebstechnik abgeschlossen. Die ersten Doppeldecker, die nun abgerufen worden sind, sind Vorserienfahrzeuge, die in zwei Wochen in Berlin vorgestellt werden sollen. Der Aufsichtsrat der BVG hatte beschlossen, nach erfolgreich bestandenem Test- und Erprobungsbetrieb mit zwei Doppeldeckern die Abnahme von zunächst 70 Fahrzeugen zu bewilligen. Weitere Doppeldecker sollen folgen, wenn sich die Fahrzeuge im Betrieb bewährt haben. Der Rahmenvertrag erlaubt der BVG flexibel auf Marktentwicklungen bei Elektrobussen reagieren. Je schneller diese auch für Doppeldeckbusse serienreif verfügbar sind, desto weniger konventionell betriebene Fahrzeuge wird die BVG aus dem Rahmenvertrag abrufen, so das Statement der BVG vor zwei Jahren. Man darf gespannt sein, welche Antriebe nach den ersten Diesel-Doppeldeckern abgerufen werden. Alexander Dennis liefert das Busmodell Enviro500 an die BVG, der bestellte Doppeldecker ist 13,8 Meter lang, verfügt über drei Türen, zwei Aufstiegstreppen ins Oberdeck sowie 80 Sitzplätze. Angetrieben wird er von einem Antriebsstrang von Mercedes-Benz, der die Euro 6d-Norm erfüllt und bereits im Fuhrpark vorhanden sei – die BVG setzt auf eine Gleichteilestrategie, wie es aus Berlin heißt. Damit sind die Doppeldecker-Zeiten für MAN endgültig passé. (BVG/ADL/Schreiber)

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