Insgesamt 240 Linienbusse der neuen Streetway-baureihe wird Iveco Bus nach Prag liefern. Foto: Iveco Bus, Schreiber; Montage: omnibus.news

Das Prager Verkehrsunternehmen Dopravní podnik hlavního města Prahy (DPP) hatte Mitte Februar für Aufsehen gesorgt, als man bekanntgab, 20 Doppelgelenk-Trolleybussen in Dienst zu stellen. Nun folgt ein weiterer großer Auftrag: In den kommenden Jahren werden über 250 neue Lineinbusse über drei Rahmenverträge angeschafft. DPP investiert 1,6 Milliarden Kronen (rund 64 Millionen Euro).

DPP befindet sich im städtischen Besitz und hat über 1.200 Omnibusse im Furhpark. „In diesen Tagen haben wir alle drei Rahmenverträge mit dem Lieferanten unterzeichnet. Sie ermöglichen uns, die Busflotte in den nächsten fünf Jahren weiter zu modernisieren und mindestens ein Viertel davon weiter unabhängig von elektrischer Lade- oder Stromversorgungsinfrastruktur zu halten“, sagte DPP-Generaldirektor Petr Witowski.

Nutznießer ist Iveco Bus, DPP hat zehn Fahrzeuge der Crossway LE-Baureihe sowie 240 der neuen Streetway-Generation bestellt. Alle Gefäßgrößen werden mit klassischem Dieselmotor geliefert. Zum Einsatz kommt der von FPT Industrial entwickelte Cursor-9-Motor. Dank patentierter HI-SCR-Technologie erfüllen die Busse die Euro-VI-Norm, ohne auf eine Abgasrückführung (EGR) zurückgreifen zu müssen, und garantieren bei der NOx-Umwandlung Wirkungsgrade von über 95 Prozent, wie Iveco Bus betont. Gebaut werden die Streetway-Fahrzeuge als Auftragsarbeit bei Otokar in der Türkei.

Der Auftrag sieht neben den neben den zehn 14,5m langen Crossway LE insgesamt 100 Streetway mit 12m und 150 Streetway mit 18,7m Länge vor. Die bestellten Omnibusse können bedarfsorientiert von DPP abegrufen werden, der Zeitraum beträgt fünf Jahre. Der Auftrag wird über Iveco Czech Republic abgewickelt, eine Tochterfirma von Iveco Bus. Damit bleibt DPP der kontinuierlichen Erneuerung des Fuhrparks treu, das Durchschnittsalter der eingesetzten Linienbusse  ist von 9,5 Jahren im Jahr 2017 auf aktuell fünf Jahre gesunken. Die meisten Linienbusse stammen derzeit noch vom tschechischen Hersteller SOR.

„Wir fühlen uns sehr geehrt durch das Vertrauen, das uns die DPP durch die Unterzeichnung dieser Rahmenverträge entgegenbringt. Wir und das komplette Iveco Bus Team sind besonders stolz darauf, wieder Busse in die Hauptstadt der Tschechischen Republik zu liefern. Für Iveco Bus ist es von großer Bedeutung, den DPP einsatzrelevante und effiziente Mobilitätslösungen anzubieten”, erklärt Stéphane Espinasse, Head of Sales & Products, Iveco Bus. (DPP/IvecoBus/omnibus.news/Sr)

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