Der Volvo 8900 ist in sechs Längen verfügbar. Grafik: Volvo

Volvo Buses hat einen Auftrag über 303 Busse vom ÖPNV-Dienstleister Tide Buss AS aus Norwegen erhalten. Mit 290 Stück entfällt der größte Teil davon auf den Überlandbus Typs 8900. Außerdem erwerben die Norweger von den Schweden noch zehn Reisebusse 9700 sowie drei Kleinbusse auf Renault Master Basis. Tide Buss kauft im großen Stil ein, weil man sich die Ausschreibung für den Busbetrieb in Tromsö und in der Region Bergen West gesichert hat. Im Sommer 2019 geht es los, dann werden die Volvo 8900-Busse mit niedrigem Einstiegsboden sowohl in 2- als auch in 3-Achs-Konfigurationen und mit normalem Boden und Pendler- bzw. Intercity-Ausstattung ausgeliefert. Alle Busse wurden mit einem Servicevertrag verkauft, bei dem Volvo die gesamte Fahrzeugwartung zu festen monatlichen Kosten übernimmt. „Wir freuen uns sehr über die gute Zusammenarbeit mit Tide Buss und das Vertrauen, das das Unternehmen mit dieser Bestellung in uns zeigt“, sagt Svenn-Åge Lökken, Volvo Buses Norway. „Die Volvo-Organisation bietet Produkte und Bedingungen, die erforderlich sind, um uns die Sicherheit und Vorhersehbarkeit zu geben, die diese Art langfristiger Verträge erfordert “, sagt Roger Harkestad, CEO von Tide Buss AS. Alle Volvo 8900 werden mit Zone Management ausgestattet, einem System, das GPS zur Erstellung geografischer Geschwindigkeitszonen verwendet und verhindert, dass der Bus die eingestellte Geschwindigkeit überschreitet. Vor zehn Jahren hat Volvo die neue 8900 Baureihe vorgestellt. Die neue Überlandbus-Generation löste die Baureihen 8700 und 8500 ab. Schon damals haben die Schweden auf eine Kombination von Aluminium- und Stahlkarosserie gesetzt: Dach und Karosseriestruktur der neuen Baureihe bestehen aus Alu, Front- und Heckmodul aus Stahl. Sechs Grundmodelle von 12,2 bis 14,7 Meter Länge stehen zur Verfügung, einen Gelenkbus gibt es nicht.

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