Fabian Stenger, Geschäftsführer FlixBus DACH, taufte den ersten rein elektrischen Fernbus von FlixBus vor seiner Premierenfahrt im letzten Jahr. Foto: Schreiber

Der grüne Fernbusanbieter Flixbus will bekannktlich bis 2030 klimaneutral werden. Dazu soll verstärkt in neue Omnibusse investiert werden, die mit Ökostrom, Wasserstoff oder Biogas fahren, wie Flixbus-Geschäftsführer Daniel Krauss der Deutschen Presse-Agentur sagte. “Wir werden alles daran setzen, das zu schaffen.” Allerdings werde man vorerst noch auf Dieselbusse angewiesen sein. Flixbus will deshalb aber mehr Kunden dazu bewegen, den Kohlendioxidausstoß solcher Fahrten durch Zahlungen für Klimaschutzprojekte zu kompensieren. Das Unternehmen kündigte in diesem Zusammenhang an, Teilnehmer der so genannten Klimastreiks gratis mit dem Flixbus zu den Kundgebungen am 20. und 27. September zu fahren. Wer seine Teilnahme mit einem Foto belegt, erhält den Fahrpreis in Form eines Gutscheins erstattet. Flixbus gibt außerdem seinen Beschäftigten frei, die zum Klimastreik wollen. Auch Tickets zu einer Stadt, in der gestreikt wird, für die beiden Donnerstage vor den Streiks, können zurückerstattet werden. Demnach gelten gebuchte Tickets an den Tagen 19. oder 20. und 26. oder 27. September. Bis zum Samstag, 5. Oktober, müssen Interessierte dann eine Mail mit einem Selfie, das sie während des Protestes geschossen haben, und einer Kopie des Tickets an climatestrike@flixbus.com schicken. Der Gutschein gilt dann aber nur für Fahrten zwischen dem 5. November und dem 5. Dezember. „Als wir vor sechs Jahren mit FlixBus gestartet sind, wollten wir mehr Menschen die Chance geben, die Welt auf eine nachhaltige und umweltschonende Weise zu entdecken”, sagt Mitgründer und Geschäftsführer André Schwämmlein. Für die globale Streikwoche für mehr Klimaschutz, die am Freitag beginnt, haben Aktivisten schon Proteste in mehr als 2.000 Städten in 129 Staaten angekündigt. Die von der Schwedin Greta Thunberg angestoßene Protestbewegung wird von Schülern und Studenten getragen. Für Deutschland fordert Fridays for Future unter anderem, dass der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase spätestens 2035 unterm Strich auf null sinkt – also 15 Jahre früher als bisher geplant. Der Kohleausstieg soll demnach schon bis 2030 vollzogen und eine 100-prozentige erneuerbare Energieversorgung bis 2035 erreicht sein.

Flixmobility wird zum Global-Player und will bis 2030 klimaneutrl werden. Grafik: Flixbus, Pixabay; Montage: omnibus.news

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