Die Stünings Medien GmbH aus Krefeld, Herausgeber der Busfahrt, stellt die Fachzeitschrift ein. Fotos: Stünings Medien, Montage: omnibus.news

Die Zeitungslandschaft ist im Wandel, nach dem Ende der Ikone Lastauto Omnibus ist nach einer erneuten Insolvenz nun auch das Ende einer weiteren Legende gekommen: Die Busfahrt wird eingestellt! Über 67 Jahren gehörte der Titel zu den etablierten Fachzeitschriften im deutschen Omnibusbereich.

Vor zwei Jahren zwang die Corona-Pandemie die Busfahrt und damit die Stünings Medien GmbH aus Krefeld als Herausgeber in die Knie. Das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung wurde erfolgreich durchstanden, alle Beteiligten bescheinigten der Krefelder Mediengesellschaft damals, dass sie auf einem guten Weg sei, sich neu aufzustellen.

Das 1929 gegründete Unternehmen strukturierte um, richtete auch sich strategisch neu aus, doch das hat nicht geholfen, wie jetzt bekannt wurde. Das Ziel, den Geschäftsbetrieb reibungslos fortzuführen und das Geschäftsmodell nachhaltig neu auszurichten, konnte doch nicht realisiert werden.

Das Redaktionsprogramm bildete die gesamte Bus-Branche ab, die Schwerpunkte auf Omnibustechnik mit ausführlichen Tests und Fahrberichten, Verkehrs- und Verbandspolitik, Bustourisik sowie aktuellen Informationen fanden unter der Leitung des Chefredakteurs Tobias Neumann mit seinem Anspruch an kurze und knackige Texte mit viel Tiefgang entsprechend Anerkennung.

Mit dem Angebot in der Lockdownzeit, die Bus-Fahrt gratis lesen zu können, waren die Krefelder in den schwierigen Zeiten weit vorn und boten den Busunternehmern immer noch die Chance, den Überblick darüber behalten, welche Themen die Buswelt und den Gruppenreise- sowie Bustouristik-Sektor seinerzeit bewegten. (StüningsMedienGmbH/PM/Sr)

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