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Go West – das hat Temsa für die Weltpremiere des Temsa TS45 wörtlich genommen. Der neue Reisebus für den amerikanischen Markt wurde auf der amerikanischen Busmesse der American Bus Association (ABA) in Nashville vorgestellt. Temsa will in Amerika weitere Marktanteile erobern, denn die Omnibusse des Typs TS30 (hier als MD9 bekannt) und TS35 (der Temsa Safari) verkaufen sich in Amerika gut. Der neue Reisebus mit der Bezeichnung TS45 ist 45 Fuß lang und ist auf Nachfrage der Kunde entstanden, wie Temsa mitteilt. Auf den umgerechnet 13,7 Metern ist Platz für 57 Passagiere und die für Amerika obligatorische Hecktoilette. Seit vier Jahren sind die Türken in Amerika aktiv, bisher sind über 300 Omnibusse aus türkischer Produktion im Land der unbegrenzten Möglichkeiten im Einsatz. Der TS45 ist, wie die anderen für Amerika produzierten Fahrzeuge auch, mit einem Cummins-Motor und einem Allison-Getriebe ausgestattet. Auf eine Brandmelde- und Feuerlöschanlage im Motorraum verzichten amerikanische Busunternehmer nicht, auch ein Überwachungssystem für den Reifendruck ist verbaut. Ähnlich sei es mit dem Verschleiß der Bremsbelege, auch hier sorgt ein Alarmsystem genau wie beim Spurassistenten für Sicherheit, wie Temsa mitteilt. Die türkischen Omnibusse werden in Amerika von der CH Bus Sales Inc. verkauft. Auch Service und Wartung läuft über CH Bus Sales Inc.. Neues gibt es auch bei Temsa Deutschland: Metin Ataman, langjähriger Geschäftsführer und Vertriebsdirektor Temsa-Deutschland, hat sein Amt als Geschäftsführer niedergelegt. Sein Nachfolger kommt aus der türkischen Zentrale, wie Temsa mitteilt. Neben Ataman verlässt auch der Vertriebsleiter Chafek Zerhouni das Unternehmen.  Dieser nennt die neue Vertriebsstrategie, die Handhabung des Aftersales sowie die Ersatzteilversorgung als Gründe für sein Ausscheiden. Unlängst gab die türkische Zentrale zudem bekannt, das Zentrum für die Ersatzteillogistik nicht in Deutschland, sondern in Österreich zu errichten.

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