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Die Teilnehmer der Gipuzkoa Klasikoa 2026 fuhren mit ihren Redrädern durch die Produktion von Irizar. Foto: Irizar

Das Baskenland besitzt mit Irizar nicht nur einen bedeutenden Bushersteller, sondern auch eine außergewöhnliche Radsporttradition. Foto: Irizar

Das Baskenland besitzt mit Irizar nicht nur einen bedeutenden Bushersteller, sondern auch eine außergewöhnliche Radsporttradition. Die Gipuzkoa Klasikoa zählt zu den wichtigsten internationalen Junioren-Straßenradrennen (U19) Spaniens. Sie findet – kaum überraschend – in der baskischen Provinz Gipuzkoa statt. Die Veranstaltung wurde 1995 ins Leben gerufen und zunächst als Eintagesrennen ausgetragen. Seit 2019 gehört sie zum internationalen Junioren-Kalender des Weltradsportverbands UCI. 2022 wurde sie zu einem Etappenrennen weiterentwickelt und gewann dadurch zusätzlich an sportlicher Attraktivität. Die Strecken führen durch das hügelige Baskenland und sind geprägt von kurzen, steilen Anstiegen, engen Straßen und technisch anspruchsvollen Abfahrten.

Regelmäßig gehen die besten Nachwuchsteams aus Spanien, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Großbritannien an den Start. Zahlreiche Fahrer, die später den Sprung ins Profilager schaffen, sammeln hier erste internationale Erfahrungen. Entsprechend aufmerksam verfolgen Nationaltrainer und Talentscouts das Rennen, das als wichtiger Gradmesser für den internationalen Nachwuchs gilt. Die spanischen Rennen profitieren zudem von einer begeisterten Radsportkultur und einer starken Nachwuchsförderung, weshalb viele spätere Spitzenfahrer hier entscheidende Entwicklungsschritte machen. Die Gipuzkoa Klasikoa ist damit weit mehr als ein Nachwuchsrennen – sie gilt als eine der bedeutendsten Talentschmieden des internationalen Straßenradsports.

Ein Höhepunkt der diesjährigen Austragung war zweifellos die Werksdurchfahrt bei Irizar in Ormaiztegi. Die kleine Gemeinde in der Region Goierri in der baskischen Provinz Gipuzkoa zählt rund 1.300 Einwohner und liegt etwa auf halbem Weg zwischen San Sebastián und Vitoria-Gasteiz. Ormaiztegi ist der Hauptsitz des als Genossenschaft organisierten Bus- und Reisebusherstellers Irizar. Das Unternehmen entwickelte sich aus einer 1889 gegründeten Schmiede und zählt heute zu den Pionieren der Elektromobilität im europäischen Omnibusbau. Die Elektrobusse entstehen allerdings nicht im Stammwerk in Ormaiztegi, sondern in einer eigens dafür errichteten Produktionsstätte im baskischen Aduna, ebenfalls in der Provinz Gipuzkoa, rund 25 Kilometer nordwestlich von Ormaiztegi. (Irizar/omnibus.news/PM/Sr)

 

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