Gillig setzt ganz im Sinne des “american built” für die Elektrobusse auf Batterien von Akasol aus amerikanischer Produktion. Foto: Gillig

Akasol aus Darmstadt wurde in diesem Jahr von dem Zulieferer BorgWarner aus den USA übernommen. Und: Schon vor zwei Jahren hatte Akasol angekündigt, eine Produktionsstätte für Batterien in den USA errichten zu wollen. Ende diesen Jahres soll es damit in Detroit losgehen, passend dazu meldet nun der amerikanische Elektrobushersteller Gillig,dass die Batterie zukünftig bei Akasol zugekauft werden.

Ab 2023 sollen die neuen Batterien von Akasol in den Gillig-Elektrobussen verbaut werden, dass Energiespeichersystem der nächsten Generation biete bis zu 686 kWh verfügbare Energie, wie Gillig in der entsprechenden Pressemitteilung schreibt. Dies sei die größte Kapazität in einem nordamerikanischen Linienbus, so das Unternehmen weiter. Der  Elektrobushersteller aus Kalifornien sei nach eigenen Angaben mit den Batterien von Akasol in der Lage, alle Anforderungen der Städte und Kommunen zu erfüllen. Angaben zur Reichweite macht Gillig in diesem Zusammenhang nicht, sondern verweist auf die beiden Gefäßgrößen (35 und 40 Fuß), der 12m lange Elektrobus  biete Platz für bis zu 75 Fahrgäste, für 38 von ihnen gibt es einen Sitzplatz. Der kürze Elektrobus misst 10,6m und habe eine Kapazität für bis zu 62 Fahrgäste (und 31 Sitzplätze).

“Wir haben erkannt, wie wichtig die Reichweite für unsere Kunden ist. Deshalb haben wir eine umfangreiche Marktrecherche durchgeführt, um ein System zu finden, das eine maximale Reichweite für die Kunden bietet, die diese benötigen, und gleichzeitig eine Modularität für Kunden mit kürzeren Arbeitszyklen ermöglicht”, sagte Ben Grunat, Gillig Vice President of Product Planning & Strategy.

Gillig werde mit Cummins (die das Antriebssystem des Busses liefern) zusammenarbeiten, um die neuen Batterien noch vor dem Produktionsstart im Jahr 2023 in den Bus zu integrieren und zu validieren. Gillig wird Akasol-Batterien mit 490 kWh, 588 kWh und 686 kWh anbieten, wie es in der Mitteilung weiter heißt. “Wir sind besonders stolz darauf, dass sich Gillig bei seinem batterieelektrischen Bus in Nordamerika für unser Ultra-Hochenergie-Batteriesystem AKASystem CYC entschieden hat”, so Holger Dilchert, Head of Sales On-Highway bei Akasol. (Akasol/Gillig/PM/Sr)

 

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