Derek Maunus, Präsident und CEO von Gillig, zeigte sich stolz und dankbar, der 100ste E-Bus wurde jetzt hergestellt. Foto: Gillig

Gillig hatte den ersten rein elektrisch angetriebenen 12m-Stadtbus im Frühjahr 2019 präsentiert. Foto: Gillig

1932 baute Gillig seinen ersten Schulbus, der bis in die späten 1970er Jahre dasr Hauptprodukt war. Foto: Gillig

Am kalifornischen Clean Air Day gab der kalifornische Bushersteller Gillig bekannt, dass man die Produktion des 100. batterieelektrischen Busses am Hauptsitz des Unternehmens abgeschlossen habe. Ja, auch im Reich der unbegrenzten Möglichkeiten boomt der Elektrobusmarkt. Nicht zuletzt Dank entsprechender staatlicher Förderung und politischer Unterstützung.

Der Jubiläums-Bus soll noch im Oktober an den Kunden Metro Transit in St. Louis, Missouri, ausgeliefert werden. Der verkehrsbetrieb wird dann damit bis Ende 2021 insgesamt 10 batterieelektrische Busse von GILLIG in seinem Furhpark haben.

“Wir haben uns vorgenommen, alles zu tun, um sicherzustellen, dass wir den besten Elektrobus in der Branche haben, und das haben wir getan”, sagte Derek Maunus, Präsident und CEO von Gillig. “Ich könnte nicht stolzer auf die harte Arbeit und die Energie sein, die in diese Errungenschaft geflossen sind. Dies war wirklich eine bemerkenswerte Teamleistung.”

Der Bushersteller aus Kalifornien ist mit rund 1.200 bis 1.300 Omnibussen pro Jahr die Nr. 2 in den USA.Seit 2019 wird der Elektrobus gebaut, zuvor wurden alternative Antriebe und Hybridkonzepte genutzt, um sich dem elektromobilen zeitalter anzunähern. Mittlerweile setzen 50 Kunden auf Elektrobusse von Gillig.

Das Unternehmen wurde 1890 als Kutschen- und Wagenbauunternehmen in San Francisco gegründet. Gillig entwickelte sich allmählich zu einem Hersteller von Autokarosserien, Leichenwagen, Lastwagen und frühen Busmodellen. 1919 patentierten die Gebrüder Gillig das “Gillig Top”, ein festes Autodach mit Schiebegardinen. Diese Innovation ermöglichte es, offene Reisewagen in Minutenschnelle in bequeme, geschlossene Autos umzuwandeln, ohne den Wagen zu stoppen.

1932 baute Gillig seinen ersten Schulbus, der bis in die späten 1970er Jahre das Hauptprodukt war. Der Phantom, ein schwerer Hochboden-Transitbus, kam 1980 auf den Markt und wurde bis 2008 weiter produziert. Im Jahr 1996 führte Gillig einen Niederflurbus ein, das heute in einer Vielzahl von Stylingoptionen und Antriebssystemen erhältlich ist.

Während der gesamten Geschichte hat sich Gillig stets der Kundenzufriedenheit und der Wertschöpfung verpflichtet. Die Kalifornier glauben an den Aufbau einer Partnerschaft mit Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern, die auf Vertrauen, Ehre und Integrität beruht. Der tägliche Fokus ist nach eigenen Angaben auf kontinuierliche Verbesserung durch Kunden-, Lieferanten- und Mitarbeiter-Feedback gerichtet, was dazu geführt hat, dass man – nach Angaben von Gillig – den zuverlässigsten und kosteneffizientesten Linienbus der Branche anbieten können.

Für den Elektrobus wird ein Elektromotor von Cummins verbaut, die Batterie mit bis zu sechs Modulen 6 Module verfügt über eine Kapazität von 444 kWh. Um landesweit bessere Chancen bei Verkehrsbtrieben zu haben, kooperiert Gillig mit Cummins. Das Unternehmen übernimmt den kompletten Service und die Wartung des Antriebs der Gillig-Elektrobusse. (Gillig/PM/Sr)

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