Akasol-Geschäftsführer Sven Schulz (5. v.l.) hat die Gigafactory zusammen mit Kunden, Prominenz aus Wirtschaft und Politik, eingeweiht. Foto: Akasol

Die Akasol AG, in der Busbranche der namhafte Lieferant für Batterien, hat die Gigafactory 1, Europas größte Fabrik für Nutzfahrzeug-Batteriesysteme, feierlich eröffnet. Die Fabrik verfügt in der ersten Ausbaustufe über eine Produktionskapazität von bis zu 1 GWh, die sukzessiveauf 2,5 GWh bis Ende 2022 ausgebaut wird. Neben TarekAl-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, nahmen zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft an der Eröffnungsfeierteil. Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, gratulierte in einer persönlichen Videobotschaft.

„Die Eröffnung der Gigafactory 1 ist ein bedeutender Meilenstein in unserer Unternehmenshistorie. Hier in Darmstadtproduzieren wir in einer hochautomatisierten undäußerst fortschrittlichen Produktionsstätte leistungsstarke Lithium-Ionen-Batteriemodule und -systeme, die ein wichtiger Schlüssel in der Verkehrs-und Energiewende sind. Wir sind besonders stolzaufdie Würdigung und Anerkennung dieses wichtigen Meilensteins durch zahlreiche hochkarätige Gäste aus unserem Kunden- und Lieferantenumfeld, vom Top-Management unseres neuen Hauptaktionärs BorgWarner und aus der Politik, insbesondere Bundesminister Peter Altmaier und Wirtschaftsministerdes Landes HessenTarek Al-Wazir. Die Weichen sind nun gestellt, um unser Wachstum als Innovationstreiber in der Elektromobilität noch dynamischer fortzusetzen“, sagt Sven Schulz, CEO von Akasol.

Die Produktion in der neuen Gigafactory 1 umfasst weltweit führende Li-Ionen-Batteriesysteme für Nutzfahrzeuge auf hochautomatisierten und vollvernetzten Fertigungslinien mit einer jährlichen Produktionskapazität von1 GWh in der ersten Ausbaustufe. Mit der Inbetriebnahme weiterer Produktionslinien wird die Produktionskapazität im kommenden Jahr auf bis zu 2,5 GWh erhöht und kann je nach Kundenbedarf auf bis zu 5 GWh erweitert werden. Damit ist die neue Gigafactory 1 mit Abstand der größte Produktionsstandort für Li-Ionen-Batteriesysteme in Nutzfahrzeuganwendungen in Europa und kann in der vollen Ausbaustufe pro Jahr mehr als 10.000 Nutzfahrzeuge mit Batteriesystemen ausstatten.

Das Unternehmen investiert an diesem Standort mehr als 100 Millionen Euro. „Ich freue mich, dass wir mit der Akasol AG einen deutschen Markt-und Technologieführer für Traktions-Batteriesysteme im Nutzfahrzeugbereich haben. Mit der neuen Gigafactory in Darmstadt leistet die Akasol AG einen entscheidenden Beitrag zur CO2-Reduzierung im ÖPNV und in der Logistik. Solch innovative Unternehmen helfen dabei, dass wir unsere ambitionierten Klimaziele erreichen – und schaffen Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Deutschland“, sagt Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, anlässlich der Eröffnung. Der Campus umfasst ein über 20.000 Quadratmeter großes Areal im Südwesten Darmstadts in verkehrsgünstiger Lage zur Bundesautobahn A5 und dem Drehkreuz Frankfurt am Main.

In der 15.000 Quadratmeter großen zweigeschossigen Produktions-, Montage- und Logistikhalle befindet sich auch ein Test- und Validierungszentrum zur Prüfung von Zellen, Modulen und Systemen und Gewährleistung höchster Qualitätsstandards. Eine 600 kWp-Solaranlage speist die Produktionsstätte und Büroräume als auch Hessens größten Ladesäulenpark für Elektrofahrzeuge mit über 60 Ladesäulen. „Gegründet von einem jungen Unternehmer aus Süddeutschland zusammen mit Forschern und Entwicklern der TU Darmstadt, hat die Akasol AG es immer geschafft, sich an der Spitze der technologischen Entwicklung zu behaupten.

Akasol zählt heute zu den entscheidenden Akteuren auf dem Markt. Das Beispiel  Akasol zeigt, welche Qualität der Standort Hessen hat, welche Relevanz die vielfältige Hochschullandschaft für die wirtschaftliche Entwicklung Hessens hat und welches Potenzial nachhaltige Technologien haben, um zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen und wirtschaftliche Dynamik zu generieren“, so der Hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. In den neuen Büroräumen des 7.500 Quadratmeter großen Headquarters neben der Produktionshalle finden bis zu 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Forschung und Entwicklung, Vertrieb, Produkt-und Projektmanagement sowie Einkauf und Verwaltung eine hochmoderne Arbeitsumgebung.

Das Open-Space-Konzept fördert kollaboratives Arbeiten und den Austausch zwischen den Mitarbeitenden. „Uns liegt es am Herzen, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im neuen Headquarter eine moderne und attraktive Arbeitsumgebung zu bieten, die sowohl das persönliche Wohlbefinden als auch den Wissensaustausch fördert. Unser Campus verfügt über eine nachhaltige Energieversorgung und eine Produktions-und Testumgebung nach höchsten Qualitätsstandards. Mit dieser Investition legen wir den Grundstein für unser weiteres Wachstum und den langfristigen Geschäftserfolg im rasanten Wachstumsmarkt Elektromobilität“, sagt Carsten Bovenschen, CFO und Personalvorstand der Akasol AG. (Akasol/PM/Sr)

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