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Ausgezeichnet: Die BVG wurde für ihr Diversity-Management geehrt. Grafik: BVG

Ausgezeichnet: Die BVG wurde für ihr Diversity-Management geehrt. Grafik: BVG

Ehrung für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG): Deutschlands größtes Nahverkehrsunternehmen ist am 4. November 2016, mit dem Max-Spohr-Preis ausgezeichnet worden. Der vom Völklinger Kreis gestiftete Preis geht an Arbeitgeber, die ein umfassendes Diversity-Management umsetzen und auf vorbildliche Weise Schwule, Lesben, Bisexuelle, Trans- und Intersexuelle fördern. Das Gelb von Bussen, U- und Straßenbahnen ist aus dem Berliner Stadtbild nicht wegzudenken. Auch international gehören die Berliner Verkehrsbetriebe zu den bekanntesten Institutionen der Hauptstadt. Und mit über 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und mehr als einer Milliarde Fahrgästen im Jahr ist die BVG einer der Motoren Berlins. Welche gesellschaftliche Verantwortung und Vorbildfunktion mit dieser prominenten Rolle einhergeht, hat die BVG verstanden. So setzt sie sich seit Jahren konsequent für Vielfalt und Toleranz ein. Die Palette der Maßnahmen reicht dabei von der Personalentwicklung im Haus bis hin zur regelmäßigen Teilnahme am Christopher-Street-Day mit einem eigenen BVG-Truck. „Diversity ist für die BVG sehr viel mehr als ein Schlagwort – es ist unser Alltag“, sagt Dirk Schulte, BVG-Vorstand Personal/Soziales. „Bei uns sind alle Menschen willkommen, ganz gleich wie sie aussehen, woher sie kommen, wen oder wie sie lieben. Das gilt für unsere jährlich rund eine Milliarde Fahrgäste, das gilt aber auch für die ca. 14.000 Menschen, die bei uns arbeiten und unsere Stadt in Bewegung halten. Wir sind – zugegeben – schon ein bisschen stolz darauf, sagen zu können: Unsere BVG ist bunt wie unsere Stadt. Als langjähriges Mitglied im Bündnis gegen Homophobie freuen wir uns besonders, dass unser Engagement und unsere Überzeugung nun auch mit dem Max-Spohr-Preis gewürdigt werden.“ Matthias Weber, Vorstand Diversity und stellvertretender Vorsitzender des Berufsverbandes Völklinger Kreis (VK), bedankt sich bei allen Bewerbern: „Die Max-Spohr-Preisträger sind wichtige Vorbilder für Unternehmen jeder Größe und auch alle öffentliche Arbeitgeber. Sie stehen hinter ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gleich welcher sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität – auch wenn es von außen einmal Gegenwind gibt.“ In diesem Zusammenhang muss man der BVG auch ein Lob für die Werbung aussprechen. Mit Leichtigkeit wird das Thema Homosexualität in der Marken-Kommunikation verbaut .„Wir bringen Sie ans andere Ufer“, steht auf dem Werbeplakat der BVG. Darauf zu sehen: Ein schwules Pärchen. Holger und Santiago sind im echten Leben verheiratet. Auch wenn das Pärchen zu klischeehaft aussieht, alles ist echt. Beide finden die BVG-Kampagne übrigens nach eigenen Worten gelungen. Der Max-Spohr-Preis wurde erstmals im Jahr 2001 verliehen. Seit 2002 wird die Auszeichnung alle zwei Jahre vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem die Deutsche Bahn, SAP, IBM, die Deutsche Telekom sowie die Landeshauptstadt München. Preisträger 2014 und Mitveranstalter der Verleihung am Freitagabend waren die Daimler AG und die Stadt Dortmund. Neben den Berliner Verkehrsbetrieben wurde in diesem Jahr auch die Ernst & Young GmbH ausgezeichnet.

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