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Abgehängt: Bernmobil setzt zukünftig auf Elektrobusse statt Trolleybusse. Foto: Bernmobil

Hess aus der Schweiz hat nach einer öffentlichen Ausschreibung von Bernmobil einen Auftrag für fünf reinelektrisch angetriebene Elektrobusse erhalten – und noch eine Option auf einen Folgeauftrag. Die Stadt Bern und der ÖPNV-Dienstleister Bernmobil planen, ab Ende 2018 auf einer Linie nur noch Elektrobusse einzusetzen. Dazu wurden für einen vierjährigen Pilotbetrieb fünf Gelenkbusse mit einer Länge von 18,7 Metern inklusive der entsprechenden Ladeinfrastruktur bei Hess bestellt. Die bestellten Elektrobusse werden in der Pause an der Endhaltestelle über einen Stromabnehmer geladen. Dieser senkt sich von der Ladestation auf das Fahrzeug ab. Eine Schnellladung reicht für die gesamte Strecke von der Endhaltestelle Köniz Weihermatt bis zum Bahnhof Bern und zurück, verspricht der Omnibushersteller aus der Schweiz. Über Nacht wird die Batterie dann in der Garage jeweils wieder voll aufgeladen. Nach Genf hat nur auch Bern bei Hess mehrere Elektrobusse bestellt. Wer den schweizer Bushersteller kennt, der weiß, dass der Bus für Bern nicht unbedingt dem von Genf gleichen wird. Individualisierte Fahrzeuglösungen nach Kundenwunsch sind eine Spezialität von Hess. Während in genf während der Fahrt an den Haltestellen geladen wird, setzt Bern auf das Nachladen an der Endhaltestelle. Das hänge damit zusammen, dass die Wartezeit an der Endhaltestelle in Bern sieben bis zehn Minuten betrage, was ausreiche, um die Batterie genügend nachzuladen, wie Hess und Bernmobil erklären. Wenn alles läuft, dann will Bernmobil weitere Elektrobusse ausschreiben, denn der Anteil an elektrobussen im Fuhrpark soll ausgebaut werden.

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