Der hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Tarek Al-Wazir (mitte) übergibt Peter Feldmann (links), Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling den Förderbescheid für den Kauf von fünf Elektro-Bussen durch die städtische Busgesellschaft „In-der-City-Bus GmbH“. Foto: Stadt Frankfurt am Main

Der Kauf von fünf Elektro-Bussen der In-der-City-Bus GmbH (ICB) wird durch das Land Hessen gefürdert, wie die VErkehrsbetrieb mitteilt. Der hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Tarek Al-Wazir, übergab den Förderbescheid über 760.800 Euro an den Frankfurter Oberbürgermeister. Die Zuwendung ist zweckgebunden für die Beschaffung von fünf batterieelektrischen Bussen. Und für den Aufbau der für ihren Betrieb notwendigen Ladeinfrastruktur. Für beides ist eine Laufzeit von mindestens acht Jahren vorgesehen. Laut Minister Al-Wazir ist der innerstädtische Busverkehr optimal für den Einsatz von Elektrobussen geeignet. Die mit der Anschaffung von Elektrobussen verbundenen Mehrkosten wolle das Land mit der Förderung zum Teil ausgleichen, so der Politiker. In Frankfurt soll die Buslinie 75 mit Beschaffung der fünf neuen Busse vollständig elektrifiziert werden. Das gemeinsam mit der lokalen Nahverkehrsgesellschaft traffiQ initiierte Vorhaben der ICB sowie die Förderung durch das Land begrüßt Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt: „E-Mobilität gibt es in Frankfurt mit der Straßenbahn seit mehr als 130 Jahren. Aber die Beschaffung von fünf Batteriebussen ist der endlich notwendige Einstieg in Elektromobilität und in alternative Antriebstechnologien im städtischen Busverkehr. Die Förderung eröffnet die Chance, durch den Einsatz dieser Fahrzeuge, zunächst auf einer bestimmten Linie, die lokalen Emissionen des innerstädtischen Verkehrs in Frankfurt am Main zu verringern.“ Mit rund 500.000 Euro ist ein batteriebetriebener Linienbus derzeit etwa doppelt so teuer wie ein Dieselbus. Unter Berücksichtigung der Landesförderung kommen für das Projekt insgesamt etwa 146.000 Euro an zusätzlichen jährlichen Betriebskosten hinzu, die von der Stadt zu tragen sein werden. Verkehrsdezernet Klaus Oesterling findet: „Gut angelegtes Geld für eine zukunftsträchtige Investition in eine gesteigerte Lebensqualität für die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger.“ Die In-der-City-Bus GmbH wurde im Jahr 1992 von dem Verkehrsunternehmen Sippel als 100-prozentige Tochter gegründet. 1999 übernahm die Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF)  zunächst 51 % der Anteile und kaufte zum 1. Januar 2006 das gesamte Unternehmen, welches nun eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der VGF war. Zum 1. September 2014 wurden die Anteile vollständig von der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding übernommen.

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