ind15 640

Bis zu 22.000 neue Arbeitsplätze und fünf Millionen Buspassagiere – das zum 1. August dieses Jahres in Kraft tretende Macron-Gesetz, das auch die Liberalisierung des Fernbusmarkts vorsieht, soll der französischen Reiseindustrie kräftig Wachstum bescheren, wie GoEuro.de mitteilt. Naren Shaam, Gründer und CEO der Reisesuchmaschine GoEuro.de, erklärte: „Mit der Verabschiedung des Macron-Gesetzes wird der Fernnbusmarkt ein rapides Wachstum erleben. Überall in Frankreich werden neue Busunternehmen entstehen. Vor zwei Jahren fand in Deutschland ein ähnlicher Prozess statt. Die deutsche Transport- und Verkehrswirtschaft hat mehr als 50 neue Anbieter auf den Markt kommen sehen, die kleine Städte und Dörfer mit großen und auch internationalen Stationen verbunden haben. Wir erwarten ähnliche Werte auch für Frankreich.“ Eine Erweiterung des Fernbusnetzes in Frankreich bedeutet laut GoEuro.de auch, dass Reisende aus Deutschland nicht länger in Paris oder an anderen großen Bahnhöfen umsteigen müssen, sondern Dank der Fernbusse auch direkt zu kleinen Zielorten kommen würden. Mit dabei ist auch MeinFernbus Flixbus, die für den nicht-deutschsprachigen Raum als FlixBus mit ihren grünen Bussen auftreten. Nachdem im März dieses Jahres bereits die erste MeinFernbus FlixBus-Linie nach Paris gestartet ist, geht der Angebotsausbau in der französischen Hauptstadt nun mit großen Schritten weiter. Seit Juni 2015 geht es täglich von Tübingen über Stuttgart und Karlsruhe nach Paris, vom Ruhrgebiet aus ist die Stadt der Liebe schon seit Ende März erreichbar. Die Fahrt von Stuttgart nach Paris dauert weniger als 8 Stunden. Seit Ende Mai fahren zahlreiche FlixBus-Linien ohne Halt in Deutschland von und nach Paris. So verkehren beispielsweise von Brüssel, Amsterdam und Antwerpen jeweils bis zu 2 tägliche Busse in die französische Hauptstadt. Der Ausbau des französischen FlixBus-Netzes ist damit jedoch keinesfalls abgeschlossen: Die Aufnahme neuer Halte wie Lyon, Marseille und die Côte d’Azur und der Start zahlreicher neuer Linien in Richtung Frankreich sind bereits in Planung.

Teilen auf: