Der Ford Greyhound Supercoach aus der französische Kiosk-Serie Autobus et Autocars du Monde. Foto: van Unen

Mit dem Ford Greyhound Supercoach aus der französische Kiosk-Serie Autobus et Autocars du Monde des Hachette Verlags sollte die Sammelserie beendet werden. Sollte, doch weil der Zuspruch so groß ist, hat der Verlag die Serie auf 80 Modellbusse erweitert. Respekt, auch in anderen Ländern Europas ist der Verkauf bereits gestartet, in Deutschland kam die Sammelserie nicht über den Testverkauf hinaus. Trotzdem können sich deutsche Modellbusfans freuen, denn Konrad Pernetta wird auch die nächsten 20 Modellbusse im Onlineshop seines Modellbusmarktes Oberammergau anbieten. Denkt man an die Marke Greyhound, dann denkt man an das Unternehmen aus Nordamerika. Doch auch auf anderen Kontinenten gab es weitere Busunternehmen mit diesem Namen: z.B. in England Bristol Greyhound und in Australien Greyhound Coaches. Obwohl diese Firmen unabhängig voneinander entstanden und miteinander nichts zu tun hatten, hatten sie doch eines gemeinsam: den springenden Windhund, den Greyhound, als Logo. Während Bristol Greyhound 1972 in die nationale Busgesellschaft National Express überging und Greyhound Lines USA von der britischen First Bus übernommen wurde, blieb Greyhound Australia eine eigenständige Firma und betreibt heute als einziger eine nationale Fernbuslinie auf dem 5. Kontinent. In den 1930 Jahren verwendete Greyhound Coaches neben importierten Fahrgestelle aus den USA und Großbritannien auch ein in Brisbane montierte Fahrgestell von Ford. Das als Model 51 bekannte Chassis mit V8 Benzinmotor, verstärkter Radaufhängung und Druckluftbremsen bekam eine Karosserie des lokalen Herstellers Watt Brothers. Diese formschönen, stromlinienförmigen Busse in Holzrahmen-Bauweise wurden unter dem Namen „Supercoach“ bekannt. Die heutige Greyhound Flotte mit 250 Einheiten besteht größtenteils aus Scania-, Volvo- oder Mercedes-Benz-Bussen mit Aufbauten von Irízar. Die rot-weißen Greyhound Busse fahren Städte in ganz Australien an und befördern jährlich über 5 Millionen Fahrgäste.

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