Der WBO kritisiert das Busförderprogramm des baden-württembergischen Verkehrsministeriums. Foto: WBO

Der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) kritisiert die Ankündigung des baden-württembergischen Verkehrsministeriums, das Busförderprogramm im Jahr 2020 lediglich wieder mit 15 Millionen Euro auszustatten. „Das Verkehrsministerium betont immer wieder, Busse seien ein wichtiger Baustein zu einer umweltgerechten Verkehrspolitik“, so WBO-Geschäftsführer Dr. Witgar Weber. „Mit der Beschränkung auf 15 Millionen Euro jährlich bleibt das Land hinter unseren Erwartungen und den Notwendigkeiten deutlich zurück“. Die baden-württembergischen Busunternehmer haben sich eine umweltverträgliche Mobilität auf die Fahnen geschrieben. Für den Mittelstand im Land ist die Busförderung von erheblicher Bedeutung; der Großteil aller Linienbusse wird über die Busförderung mitfinanziert. Weil das Programm zuletzt deutlich überzeichnet war, hatte der WBO eine Verdoppelung der Fördermittel auf 30 Millionen Euro pro Jahr gefordert. „Wir sind mehr als enttäuscht“, so Dr. Weber, „weil wir gute Argumente ins Feld geführt haben und uns auch immer wieder andere Signale aus der Politik erreicht haben. Der Busverkehr hat im Land leider nicht denselben Stellenwert wie der Schienenverkehr“.

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