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FlixBus expandiert und nimmt die USA ins Visier. Foto: FlixBus, Montage: omnibus.news

Nach Europa nun die USA: Flixbus wird nun auch in Amerika ein Busnetz aufbauen. Nach 26 europäischen Ländern, will Flixbus mit seinem Geschäftsmodell ein Angebot in Übersee starten. Das Streckennetz in Deutschland und Europa wächst indessen ebenfalls weiter; allein im deutschsprachigen Raum kommen rund 140 neue Halte hinzu. André Schwämmlein, FlixBus-Gründer und Geschäftsführer: „Auf dem amerikanischen Mobilitätsmarkt findet derzeit ein signifikanter Wandel statt – öffentliche Verkehrsmittel und nachhaltiges Reisen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Flixbus will Teil dieser Veränderung sein und als preiswerte und umweltfreundliche Mobilitätsalternative bald amerikanische Fahrgäste begrüßen.“ Was in Europa erfolgreich geklappt hat, soll nun nach demselben Prinzip auch in den Vereinigten Staaten funktionieren. Flixbus will Omnibusse für den Linieneinsatz anmieten und die Unternehmer entsprechend eines Schlüssels entlohnen. Einen Starttermin gab der Flixbus-Geschäftsführer nicht bekannt. Flixbus hat aber schon einige Mitarbeiter in die USA nach Los Angeles geschickt, die dort ein Büro für den amerikanischen Firmensitz aufbauen. Geleitet wird das Amerikageschäft von Pierre Gourdain, der auch das Streckennetz in Frankreich aufgebaut hat. Das nötige Kapital für eine weitere Expansion scheint vorhanden zu sein: Im Dezember 2016 wurde bekannt, dass die US-amerikanische Beteiligungsgesellschaft Silver Lake in das Unternehmen investierte, um das weitere Wachstum zu finanzieren. 2017 wird Flixbus nach eigenen Angaben zum ersten Mal Gewinne schreiben. Wenn sich Flixbus in Amerika wie in Europa aufstellt, denn dürfte das Konzept aufgehen, denn der aktuelle Platzhirsch Greyhound genießt bei seinen Fahrgästen keinen guten Ruf. Hier will Flixbus als neue Marke mit grünen Bussen punkten, mit neuem Service, neuen Bussen und freundlichem Personal. Und zunächst natürlich mit Preisen, die man bei Greyhound so nicht kennt. Noch ist das traditionsreiche Unternehmen Greyhound auf Platz 1 in den USA. Rund 18 Millionen Fahrgäste sind im letzten Jahr mit Greyhound gefahren, über 7.000 Angestellte gehören zu Greyhound. Und weil Greyhound über 50 Millionen Dollar Gewinn eingefahren hat, scheint für Flixbus entsprechend Platz zu sein. Auch für Flixbus scheint Amerika das sprichtwörtliche Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu sein.

Neben Greyhound ist noch Platz… Foto: Schreiber

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