First Bus wird den Elektrobus von Arrival in Großbritannien testen. Foto: Arrival

Der Name ist Programm: Firmengründer Denis Sverdlow hat sein StartUp für Elektromobilität “Arrival” genannt, was sich mit Ankunft übersetzen lässt. Und angekommen ist das anfangs belächelte StartUp, wie der Auftrag von UPS über 10.000 elektrisch angetriebene Zustellfahrzeuge oder die Investition der Hyundai Motor Group mit 100 Millionen Euro beweist. Rund 800 Mitarbeiter denken Elektromobilität von Grund auf neu, auf einer skateboardähnlichen Plattform wird das jeweilige Fahrzeug von Arrival in kleinen Fabriken bedarfsgerecht vor Ort aufgebaut. In allen der zukünftig weltweit existierenden Fabriken können dann die Fahrzeuge von Arrival gebaut werden, die das Portfolio hergibt, so das Versprechen der Briten im Interview mit omnibus.news. Voller Stolz geben die Briten nun bekannt, dass man mit First Bus, einem der größten britischen Transportunternehmen, die Kundenfahrerpobung des Elektrobusses im Herbst 2021 starten werde. First Bus hatte im letzten Jahr angekündigt, nach 2022 keine Dieselbusse mehr zu kaufen und bis 2035 eine emissionsfreie Flotte auf der Straße zu haben. Zahlreiche Omnibusse mit alternativen Antriebskonzepten gehören schon jetzt zum Fuhrpark von First Bus, außerdem gehört auch die weltweit erste wasserstoffbetriebene Doppeldeckerflotte zu den Briten. Nachdem Arrival hat im vergangenen Juni seinen Elektrobus vorgestellt hat, folgt nun der Praxistest auf der Straße. Die ersten Testfahrzeugkonfigurationen werden Bekanntes aber auch Innovatives an Bord haben, versprechen First Bus und Arrival. So habe der Elektrobus beispielsweise nur eine einzige Vordertür, der erste Elektrobus habe entsprechend der Kundenvorgaben 310 kWh an Bord. Janette Bell, Geschäftsführerin von First Bus, sagte: „Wir sind stolz darauf, der erste Betreiber in Großbritannien zu sein, der die Elektrobusse von Arrival testen wird.”  (Arrival/PM/Sr)

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