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Motiviert starten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die anstehende Qualifizierung. Foto: Stadtwerke Osnabrück

Die Stadtwerke Osnabrück haben mit Unterstützung der Agentur für Arbeit den 3. Jahrgang zur berufsbegleitenden Qualifizierung von Busfahrern gestartet. Die Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb ist in Zeiten des Fachkräftemangels und der Nachwuchssorgen wichtiger denn je. Doch nicht nur das, auch andere Stichworte prägen die Diskussionen um alters- und fachgerechte Aus- und Weiterbildung. Nicht zuletzt sind es auch die Verkehrsunternehmen, die sich diesen Herausforderungen stellen müssen. „Aus der Historie heraus sind viele der Busfahrer sehr gut ausgebildet und durch Fortbildungsmaßnahmen immer auf dem neuesten Stand. Dennoch wollen einige von ihnen mehr und sich weiterentwickeln“, sagt André Kränzke, Leiter des Verkehrsbetriebes der Stadtwerke Osnabrück. Gemeinsam mit den Kollegen aus Bielefeld (mobiel) und der Agentur für Arbeit findet nun bereits zum dritten Mal, mit insgesamt 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern (aus Dresden, Kassel, Bielefeld, Hannover und Osnabrück), die Nachqualifizierung zur Fachkraft im Fahrbetrieb (FiF) statt. Den Fahrerinnen und Fahrern, die mehr als viereinhalb Jahre als Busfahrer tätig sind, wird auf diesem Wege die Möglichkeit geboten in sieben Unterrichtsblöcken die Voraussetzung für eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer als „Fachkraft im Fahrbetrieb – FiF“ abzulegen, wie die Stadtwerke aus Osnabrück mktteilen. Insgesamt umfasst diese Maßnahme etwa 500 Stunden Vorbereitung, getrennt in Theorie und Praxis. Im Juni 2018 haben die Absolventen dann eine abgeschlossene Berufsausbildung in dem Bereich, in dem sie tätig sind. Die Agentur für Arbeit fördert die Maßnahme von Beginn an und unterstützt die durchführenden Betriebe. „Das Berufsbild des Busfahrers ist im Wandel der Zeit ein anderes geworden. Kundenorientierung und Beratung, aber auch das Wissen um betriebliche Zusammenhänge erleichtern es den Kolleginnen und Kollegen, ihre Tätigkeit noch besser auszuüben“, sagt André Kränzke. Zukünftig seien auf diese Weise ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtige „Joker“, vor allem, was die Gestaltung von so genannten Mischarbeitsplätzen (Teilung zwischen Fahr- und Bürotätigkeit) angehe.

 

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