Ein Feuer in einer Montagehalle hat einen Teil der Setra-Produktion stillgelegt. Foto: Setra, Montage: omnibus.news

In Neu-Ulm hat es in einer Montagehalle von Daimlers Bussparte Ende der letzten Woche einen Brand gegeben. Kurz nach Mitternacht hat ein Bus Feuer gefangen. Die Sprinkleranlage verhinderte mit der anwesenden Werksfeuerwehr ein Ausbreiten der Flammen, nach 15 Minuten sei das Fuer unter Kontrolle gewesen und der Brand danach komplett gelöscht worden. Mitarbeiter kamen nicht zu Schaden, wie es aus Neu-Ulm heißt. Aber: Die Produktion in dem entsprechenden Abschnitt konnte mit der ersten Schicht um 6:30 Uhr nicht wieder aufgenommen werden. Jetzt forschen die Experten, wie es zu dem Feuer kommen konnte. Zum Wochenbeginn mussten bis zu 500 Arbeiter der Setra-Produktion zu Hause bleiben, denn die Rußbelastung sei zu hoch. Ein großter Teil der Montagehalle hatte bei dem Brand eines einzigen Omnibusses Schaden genommen. Erst wenn der Ruß in dem betroffenen Abschnitt entfernt wurde, könne die Produktion von Reise- und Überlandbussen wieder starten. Setra plant, die Montagehalle nach dem 1. Mai wieder nutzen zu können. In der nächsten Woche sollen dann alle Spuren restlos beseitigt sein. Auch der Betriebsrat ist vor Ort, um für die betroffenen Mitarbeiter eine entsprechende Lösung für die ungewollte Freizeit zu erreichen.

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