Großbrand in einem Busdepot der ATAC in Rom. Foto: Vigili del Fuoco di Roma

Das Linienbusse in Rom brannten, war lange keine Seltenheit: Die italienischen Hauptstadt hatten einen maroden Fuhrpark. Rund ein Drittel der Busse der ATAC seien wegen technischer Gebrechen im Depot abgestellt, wie es noch vor Jahren hieß. Dazu noch eine schlechte oder fast keine Wartung des rollenden Materials, monatlich gingen immer wieder Linienbusse in Flammen auf. Seit 2016 sind bis zum heutigen Großbrand schon 170 Linienbusse der ATAC abgebrannt.

Mit der Modernisierung und hunderten neuer Fahrzeuge sollte das Problem in Rom der Vergangenheit anzugehören. Nun hat ein Großbrand in der Nacht auf Dienstag auf einem Parkplatz bei einem Busdepot der ATAC in der Via Prenestina mindestens 26 Linienbusse zerstört. Betroffen sind Fahrzeuge der Marke Irisbus/Iveco Bus, nach ersten Angaben überwiegend ältere Fahrzeuge mit CNG-Antrieb. Zum Glück gab es keine Verletzten, so die ATAC, denn das Depot war beim Ausbruch des Feuers gegen 4:30 am Morgen menschenleer. Nach einer ersten Rekonstruktion der Ereignisse und Auswertung von Videoaufzeichnungen gingen die Flammen von einem abgestellten Bus aus.

Der Schaden gehe in die Millionen, heißt es von der ATAC. Ermittelt wird, ob es sich um eine vorsätzliche Tat handelt, da es in letzter Zeit mehrere Vorfälle in der italienischen Hauptstadt gegeben hätte. Der Brand habe von der Feuerwehr nach stundenlangem Kampf um etwa 7 Uhr morgens unter Kontrolle gebracht werden können, wie die ATAC weiter mitteilt. Wie viele der dort abgestellten Linienbusse schlussendlich betroffen und nicht mehr einsatzfähig sind, will die ATAC nun zusammen mit  Gutachtern und Technikern klären. (ATAC/VigilidesFuoco/PM/Sr)

 

 

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