VDL erlaubt einen ersten Blick in das Innere der neue Citea-Generation. Foto: VDL, Montage: omnibus.news

VDL hält Wort und kommuniziert über die sozialen Kanäle ein weiteres Foto der neuen Citea-Generation. Diesmal gibt es im wahrsten Sinne einen ersten Einblick in den Fahrgastraum: Zu sehen ist der hintere Bereich der dreitürigen Variante. Was fällt auf? Ein durchgehend niedeffluriger Boden, nur im Heckbereich und über den Achsen sitzen die Fahrgäste auf Podesten. Im Stehperron gibt es Klappsitze, die restliche Bestuhlung ist wandseitig als Cantilever-Bestuhlung ausgeführt. Die im oberen Bereich gebogenen Haltestangen sind größtenteils am Griff des Fahrgastsitzes, der über die gesamte Breite am Sitzende angebracht ist, befestigt. Wo dies nicht möglich ist, wie zum Beispiel im Bereich der Türen, wird die Haltestange ganz klassisch bis auf den Boden geführt. Haltewunschtaster sind inoch nicht zu erkennen. Auffällig sind zudem die im Fahrgastraum sichtbaren Ringspanten, die auf dem Ausschnitt des Fahrgastraumes im Bereich der Tür und des Stehperrons geschätzt 15 Zentimeter in den Innenraum ragen. Dies scheint dem Leichtbaukonzept geschuldet zu sein, denn für die neue Citea-Generation kündigen die Niederländer eine neue Sandwich-Seitenwand an, die rund 15 Prozent weniger Gewicht auf die Waage bringt. Um dennoch die nötige Stabiliät der mit 12 Meter langen Seitenwand sicherzustellen und um Verwindungen entgegenzuwirken, dürften die sichtbaren Ringspanten eine tragende Rolle bei der Verstärkung der Karosserie haben und entsprechende zug- sowie druckaufnehmende Kräfte ableiten. Ansonsten erkent man viele Gleichteile, eine durchgängig nach oben gewölbte Decke mit zwei Lichtbändern. (VDL/PM/Sr)

Spart Gewicht: Die neue Sandwich-Seitenwand beim neuen Citea. Foto: VDL

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