Der neue Karsan Jest Electric mit Herbert Robel (Quantron AG), Thomas Giessing (Kreissparkasse Heinsberg), Wilfried Oellers (Bundestagsabgeordneter), Hagen Hildebrand (Quantron AG), Peter Jansen (Bürgermeister Stadt Erkelenz), Udo Winkens (WestVerkehr GmbH) und Ansgar Lurweg ( Stadt Erkelenz). Foto: WestVerkehr/Laaser

Fast genau ein Jahr nach Vorstellung des Vorführfahrzeug des Elektrobusses Karsan Jest Electric hat die WestVerkehr jetzt den neuen elektrischen ErkaBus für die Stadtbuslinie EK 4 vorgestellt. “Der neue Elektro-Kleinbus wird zu 100% mit Ökostrom betrieben“, so Geschäftsführer Udo Winkens bei der offiziellen Vorstellung des neuen elektrischen ErkaBus vor dem Rathaus in Erkelenz. Der elektrische Kleinbus wird im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität des BMVI mit insgesamt 56.800 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt. Weiterhin wurde der Elektro-Kleinbus vom Zweckverband Aachener Verkehrsverbund im Rahmen der Fahrzeugförderung anteilig gefördert. „Am Anfang des Weges hin zum ersten Elektrobus im Kreis Heinsberg stand eine Machbarkeitsstudie, die durch den Bund gefördert wurde. Ich freue mich, dass nun immer mehr Kommunen, wie auch der Kreis Heinsberg, beim öffentlichen Personennahverkehr in die Elektromobilität einsteigen. Dies ist ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit und der Förderung von Zukunftstechnologien in unserem Land. Ich werde mich im Bundestag weiter dafür einsetzen, dass dieser Weg finanziell die Unterstützung und Förderung bekommt, die dafür notwendig ist” sagt der Bundestagsabgeordnete Wilfried Oellers. Der Elektrobus des türkischen Herstellers Karsan wird in Deutschland über die Quantron AG vertrieben.  Ein leistungsstarker BMW-Elektromotor treibt das Fahrzeug bis maximal 70 km pro Stunde an, bei einer Reichweite von rund 200 km. Die ebenfalls von BMW stammenden Li-Ion Doppel-Batterien sind in etwa 130 Minuten wieder aufgeladen. Zusätzlich werden sie bei allen Bremsvorgängen geladen. Bis zu 20 Fahrgäste haben in dem nur 5,8 Meter langen Kleinbus Platz. Haltestangen, eine Rollstuhlrampe sowie eine Klima- und Heizungsanlage für den Fahrgastraum gehören zur Standardausrüstung. Zwei Außenschwingtüren sowie die Niederflurbauweise des Fahrzeuges ermöglichen einen problemlosen Ein- und Ausstieg für Eltern mit Kinderwagen, Rollstühlen sowie für ältere Fahrgäste mit und ohne Rollator. In den kommenden Wochen wird der Elektrobus für verschiedene Tests und Probefahrten auf der Erkelenzer Stadtbuslinie EK 4 als ErkaBus eingesetzt. Ist die Testphase erfolgreich abgeschlossen, wird der Elektrobus voraussichtlich nach den Sommerferien den jetzigen Kleinbus mit Dieselantrieb dauerhaft ersetzen. „Das besondere Design des elektrischen ErkaBus, ergänzt um das spezielle ErkaBus- und Klimalogo der Stadt Erkelenz sowie einen passenden Werbeslogan der Kreissparkasse Heinsberg, wird künftig in der Innenstadt sicher Aufmerksamkeit erregen“, so Udo Winkens. „Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Getreu unserem Motto „gemeinsam allem gewachsen“ sehen wir uns als Kreissparkasse Heinsberg in der Verantwortung, unseren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Neben unseren eigenen Initiativen wie dem Einsatz von Elektrofahrzeugen in unserem Fuhrpark oder der Einrichtung von Ladesäulen haben wir gerne auch die Anschaffung des ErkaBus unterstützt“, sagt Thomas Giessing, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Heinsberg. Für uns ist der elektrische ErkaBus nur ein erster Schritt für den Beitrag des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zum Schutz der Umwelt, insbesondere in den Innenstädten. „Wir werden zeitnah unsere Busflotte um sechs weitere Elektro-Kleinbusse erweitern. Daher sind wir  für alle Erfahrungen im Echtbetrieb mit dem neuen elektrischen ErkaBus froh und dankbar“, erklärt Udo Winkens abschließend. (Karsan/WestVerkehr/Quantron/PM/Schreiber)

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