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Auch das BMVI hat die aktuelle Situation der Fernbusse analysiert.

Auch das BMVI hat die aktuelle Situation der Fernbusse analysiert.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) mit einer Marktanalyse des Fernbuslinienverkehrs 2015 beauftragt. Zwischen Mai bis August 2015 wurden Anbieter von Fernbuslinienverkehren sowie weitere Marktteilnehmer, u. a. aus dem Schienenverkehr zur Entwicklung ihrer Unternehmen und des Marktes befragt. Zudem wurden verschiedene Marktanalysen ausgewertet. „Die Liberalisierung des Fernbusmarktes ist eine Erfolgsgeschichte, die sich fortsetzt. Die Unternehmen haben die Zahl der Fernbuslinien innerhalb Deutschlands seit der Öffnung des Marktes um rund 250 Strecken erhöht. Das ist ein sattes Plus von knapp 300 Prozent. In einem nächsten Schritt wollen sie ihre internationalen Angebote ausweiten. Für unser Land ist das ein gewaltiger Mobilitätssprung.“, so der Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt. Zu den wichtigen Ergebnissen der Marktanalyse zählt die Ausweitung des Fernbusnetzes. Ziel der großen Betreibergesellschaften ist ein möglichst dichtes bundesweites Fernbusliniennetz. Dabei wurde das Angebot u. a. mit Nacht- und Expresslinien sowie Anbindungen an touristische Reiseziele erweitert. Erklärtes Ziel der Betreibergesellschaften ist die europaweite Ausweitung auf internationale Verbindungen. Die Expansionsbestrebungen auf nationaler und internationaler Ebene zeigen auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Es besteht ein hoher Bedarf an Personal, insbesondere an Fernbusfahrern, so die Marktanalyse. Die Unternehmen setzen vermehrt unbefristete Vollzeitkräfte ein und optimieren die Arbeitsbedingungen. Zu den Nutzern der Fernbuslinien zählen überwiegend Privatreisende, insbesondere Studenten und Senioren. Zunehmend nutzen aber auch Familien das Fernbusangebot.

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