Seite auswählen

Anzeige



Brekina kündigt als Neuheit den Ikarus 55 an.

Brekina kündigt als Neuheit den Ikarus 55 an.

ind15 044_b

Starline legt für Brekina neue Farbvarianten des Steyr 480 A auf.

Auch vom Saurer 5 GVF-U gibt es neue Bedruckungsvarianten.

Auch vom Saurer 5 GVF-U gibt es neue Bedruckungsvarianten.

Mit zwei verschiedenen Bandenwerbung erhältlich: Der Mercedes-Benz O 307 der RVO.

Mit zwei verschiedenen Bandenwerbung erhältlich: Der Mercedes-Benz O 307 der RVO.

Brekina kündigt als Formneuheit einen Ikarus Typ 55 an. Voraussichtlich im Juli soll der neue Modellbus lieferbar sein. Gleich fünf Varianten des Reisebusses kündigen die Teninger Modellmacher an: Drei neutrale Farbdekorationen (weiß/rot, weiß/brilliantblau, hellelfenbein/purpurrot und eine Deutsche Post Studiotechnik-Variante sowie eine NVA-Ausführung samt Dachgepäckträger. Nach der Vorstellung des Linienbusses folgte zwei Jahre später 1954 die Reisebusversion Typ 55. Die Serienfertigung des Linien- und Reisebusses begann 1955 und war für die folgenden 15 Jahre die Stütze des Unternehmens Ikarus. In vielen Ostblockstaaten war der Name Ikarus der Inbegriff für den Omnibus, denn der Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) hatte für den Bedarf in den Ostblockstaaten Ikarus aus Ungarn für die Produktion von Omnibussen auserkoren. Alle Staaten bestellten bei den Ungarn, selbst die, die eine eigene, aber kleine Busproduktion hatten, wie beispielsweise die Polen, Rumänen, Bulgaren oder Tschechoslowaken. Mit zeitweise bis zu 12.000 Omnibussen waren die Ungarn über viele Jahre die heimlichen Bestseller im internationalen Busmarkt. Im Westen wurde aber mangels der Präsenz der Busse davon aber kaum Notiz genommen. Im Jahr 1973 wurden die Busse durch die Baureihe 200 und die Baumuster 255 und 266 abgelöst. Linien- und Reisebus läuteten bei Ikarus Mitte der 50er Jahre eine neue Ära ein. Der Bus sorgte für Aufsehen, weil nicht nur das Design ungewohnt war, sondern auch die selbsttragende Bauweise im Ostblock noch relativ unbekannt war. Neue Maßstäbe setzte man bei Ikarus auch hinsichtlich der Ausstattung, die sich wie die Linienführung an westeuropäischen Standards orientierte. Die von einem Sechszylinder-Dieselmotor des ungarischen Herstellers Csepel angetriebenen Busse schöpften aus einem Hubraum von 8.275 Kubikzentimetern eine Leistung von 145 PS, die je nach Übersetzung eine Höchstgeschwindigkeit von 60 bis 95 km/h erlaubte. Nicht wegen der Leistung, sondern eher wegen der optischen und akustischen Wahrnehmung erhielten die Busse  auch den Beinamen Rakete aus Ungarn. Der Motorraum, der durch zwei große und zu beiden Seiten weit zu öffnende Dreh-/Klapptüren gut zugänglich war, befand sich hinter dem Fahrgastraum, was die Linienführung noch markanter machte. Insgesamt wurden von der ehemaligen DDR von der Linien- und Reisebusvariante zusammen weit über 8.000 Fahrzeuge in verschiedenen Ausstattungen und Ausführungen importiert. Außerdem hat Brekina angekündigt, die von Starline bekannten Omnibusse des Typs Steyr 480A sowie Saurer 5 GVF-U in verschiedenen Bedrucksvarianten auszuliefern, angekündigt sind für 2015 vom Steyr eine Version der Steiermärkischen Landesbahnen, der ÖBB, eine weiß/rote sowie weiß/hellblaue Variante, die im Foto oben zu sehen ist. Der Saurer wird als Austrobus und ÖBB sowie in den Farben weinrot/hellelfenbein und blaugrün/hellgrün ausgeliefert. Aus dem eigenen Programm ist noch eine Version in TD-Ausführung des Mercedes-Benz O 307 als RVO mit Bandenwerbung für Bichlmaier oder Schneider Weisse angekündigt.

Teilen auf:

Anzeige