Anzeige



Praktikant Ramez fühlt sich angekommen bei Berlinlinienbus. Foto: BLB

Praktikant Ramez fühlt sich angekommen bei Berlinlinienbus. Foto: BLB

Ramez, Rajwana und Besher sind alle unter dreißig wie eigentlich auch der Rest der Marketingabteilung bei berlinlinienbus.de (blb). Was sie von den übrigen Kollegen unterscheidet: Sie kommen aus Syrien und haben zum Teil eine jahrelange und bisweilen lebensgefährliche Reise bis nach Deutschland hinter sich. Da die drei Flüchtlinge sehr engagiert Deutsch lernen, war die Sprache so gut wie kein Problem. Gemeinsam absolvierten sie ein einmonatiges Praktikum bei Deutschlands traditionsreichstem Fernbusunternehmen. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten: Sie schnupperten in den Arbeitsalltag einer deutschen Firma hinein und das Unternehmen profitierte von ihrer Sicht eines anderen kulturellen Hintergrunds. Sie waren den gesamten Juli über fester Bestandteil der Marketingabteilung, nahmen an allen Terminen und Besprechungen teil und waren in die Prozesse und den Arbeitsalltag fest eingebunden. So war sichergestellt, dass sie innerhalb ihres Praktikums einen fundierten und realitätsnahen Einblick in die Arbeitsweisen und Abläufe eines deutschen Unternehmens erhielten. Das Praktikum resultierte aus einer Initiative der Wirtschaftsjunioren der Berliner Industrie und Handelskammer. Diese hat das Ziel, Flüchtlinge für den deutschen Arbeitsmarkt fit zu machen und ihnen Einblicke ins Berufsleben zu ermöglichen. berlinlinienbus.de ist branchenweit das erste Unternehmen, das diese Initiative aktiv unterstützt. „Für Fernbusunternehmen ist der Kontakt und Austausch mit Menschen aus allen Teilen der Welt die Grundlage des Geschäfts. Diese Weltoffenheit leben unsere Fahrer jeden Tag. Von daher war es für uns eine Selbstverständlichkeit, die drei jungen hochmotivierten Syrer bei ihrer Eingliederung ins Berufsleben zu unterstützen“, sagt Karsten Schulze, Geschäftsführer berlinlinienbus.de.

Teilen auf: