EasyMile ist jetzt auf dem EUREF-Campus in Berlin mit einer Niederlassung vertreten. Foto: omnibus.news

EasyMile aus Frankreich zählt zu den Pionieren im Bereich des autonomen Fahrens. Flagge zu zeigen beweisen die Franzosen im wahrsten Sinne, denn im Zuge der stetigen Expansion in wichtige Märkte und Technologiezentren wurde jetzt eine Niederlassung in Berlin eröffnet. Nach der Präsenz in Denver (USA) im Dezember letzten Jahres ist EasyMile nun auch in Deutschland vor Ort. Im InnoZ-Gebäude (Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel) des EUREF-Campus wird die Niederlassung der Franzosen nun ab sofort lokale Kunden und Partner wie Verkehrsbetriebe, Flughäfen, Unternehmen, Gewerbeparks und Universitäten sowie Regulierungsbehörden bei der Suche nach neuen Mobilitätslösungen beraten und betreuen. Außerdem wird die Berliner Niederlassung als Technik- und Wartungszentrum für die Kunden fungieren. Seit Dezember 2017 betreibt EasyMile mit InnoZ auf dem EUREF-Campus im Herzen Berlins ein fahrerloses EZ10-Shuttle. Auf der anderen Seite der Stadt fahren EasyMile-Fahrzeuge auf einem Klinikcampus im Rahmen eines gemeinsamen Projektes der Charité, der BVG und des Landes Berlin. Der im März gestartete Service bietet Besuchern, Patienten und Mitarbeitern eine autonome Transportlösung. Im bayerischen Bad Birnbach setzt ioki, eine Tochter der Deutschen Bahn, fahrerlose EZ10 shuttles von EasyMile von der Innenstadt zu den Thermen ein. Der EZ10 ist seit Oktober 2017 in Betrieb und war das erste autonome Passagierfahrzeug, das von den Experten des TÜV SÜD für den allgemeinen Straßenverkehr geprüft wurde und den Weg für den Einsatz im öffentlichen Personennahverkehr in Deutschland ebnete. Diese Zertifizierung war ein Meilenstein für EasyMile und macht diese innovative Technologie zu einem Teil der Mobilität der Zukunft. Dr. Michael Barillère-Scholz, Leiter von ioki, erklärte: „Das Hauptaugenmerk von ioki liegt darauf, Mobilität für jedermann zugänglich zu machen – überall, zu jeder Zeit, ob in der Stadt oder auf dem Land – ohne Auto. EasyMile ist beim Thema autonome Mobilität ein wichtiger Partner für uns.“

Gilbert Gagnaire, Gründer und CEO von EasyMile, eröffnete die Berliner Niederlassung. Foto: omnibus.news

Gilbert Gagnaire, Gründer und CEO von EasyMile, sagte dazu: „Wir sind sehr stolz auf unseren Beitrag, Berlin mit drei fahrerlosen EasyMile-Fahrzeugen zu einer der führenden Smart Cities in Deutschland zu machen. Berlin verfügt über ein lebendiges Technologie-Ökosystem und wir freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt und unseren Partnern hier.“ Er fügte hinzu: „Ich freue mich, in Berlin zu sein, um die Eröffnung unserer neuen Niederlassung und diese großartige neue Partnerschaft von zwei der größten Verkehrsbetriebe in Deutschland, der BVG und der Deutschen Bahn, zu feiern.“ EasyMile bietet weltweit autonome Mobilitätslösungen mit 65 Shuttles in 21 Ländern. Das EZ10 von EasyMile EZ10 ist das meist eingesetzte autonome Shuttle der Welt. Das französische Unternehmen hat bereits über 170 fahrerlose Projekte mit fast 300.000 beförderten Personen über 200.000 km realisiert. Zu den Kunden zählen die weltweit größten Verkehrsbetriebe, Stadtverwaltungen, Flughäfen, Unternehmen, Gewerbeparks und Universitäten. EasyMile wurde 2014 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Toulouse (Frankreich) sowie regionale Niederlassungen in Denver (USA), Berlin (Deutschland), Melbourne (Australien) und Singapur. Das Unternehmen beschäftigt über 120 hochqualifizierte und leidenschaftlich engagierte Mitarbeiter, die sich auf Robotik, Computer, Visionen und Fahrzeugdynamik spezialisiert haben. Neben den beiden Gründern, CEO Gilbert Gagnaire & Vorstandsmitglied Philippe Ligier, profitiert EasyMile von der Unterstützung der Minderheitsaktionäre und strategischen Partner Alstom und Continental.

Der EZ10 von EasyMile ist kein Einstück mehr… Foto: EasyMile

Lautlos gleitet der weiß-rote Kleinbus von EasyMile durch die Straßen des niederbayerischen Kurorts Bad Birnbach. Foto: DB/Miethe

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