Der E-Solar-City von K-Bus ist in drei unterschiedlichen Ausführungen lieferbar – immer rein elektrisch und niederflurig. Foto: K-Bus

Die Grundidee der Kutsenits-Citybusse: Niederflur im Fahrgastraum und neueste Antriebstechnik. Foto: K-Bus

Nicht nur für Bürgerbus-Konzepte, sondern auch als Ergänzung für Verkehrsbetriebe weckt der E-Solar-City von K-Bus das Interesse. Wie Stefan Kutsenits von K-Bus aus Österreich kennt, der weiß, dass der Mann so etwas wie der Daniel Düsentrieb der Busbranche ist, der immer wieder innovative Ideen auf die Räder stellt. Die bereits 1948 gegründete Kutsenits Handels- und Buskonstruktions GmbH heißt heute ganz modern und kurz nur noch K-BUS und hat nach wie vor Ihren Sitz im burgenländischen Hornstein. Das österreichische Unternehmen produziert, restauriert und adaptiert Omnibusse nach Kundenwünschen in einem eigenen Werk in Slowenien. Aktuell ist der E-Solar-City ein gefragtes Modell: Der niederflurige Elektrobus baut auf einer serienreifen Basis des Nissan e-NV200 auf. Die Leichtbau-Konstruktion inklusive der Achslasten wurde in Verbindung mit der Dachbatterie den Gesamtgewichten angepasst, so Kutsenits. Beeindruckend ist, dass dieses Fahrzeug eine Nutzlast von 1.700 KG bei 4.250 KG Gesamtgewicht aufweist. Aufgrund der hohen Nutzlast ist der E-Solar-City in der Ausführung als Bürgerbus einzigartig in dieser Fahrzeugklasse und damit fahrbar mit der Führerscheinklasse B (Pkw). Mit an Bord ist eine 40 kW/h Batterie bereit, die an jeder Schnellladestation oder auch während der Nachtstunden über ortsübliche Steckverbindungen geladen werden kann. Tagesleistungen von 200-300 km seien somit problemlos möglich, wie es heißt. Zunächst kommt die dafür benötigte Energie aus den Batterie, danach wird nachgeladen: Per CHAdeMO-Schnellaufladung lässt sich innerhalb einer Stunde Energie für weitere 110 bis 130 km Energie aufnehmen, wie der Österreicher versichert. Den E-Solar-City gibt es in drei Gewichtsversionen von 4,5 bis 6,5 t zul. GG mit einem Leergewicht von 2,5 bis 3 t für bis zu 20, 27 bzw. 34 Personen. Die kleinen Elektrobusse sind nach M2 (bis 26 Personen) bzw. M3 (bis 34 Personen) klassifiziert. Solarpanel am Heck und auf dem Dach werden genutzt, um die Klimaanlage und Heizung mit Sonnenenergie zu speisen. Ein unabhängiges CANBUS-System für Nebenverbraucher wurde von Stefan Kutsenits eigens entwickelt, um Verbraucher wie die Beleuchtung oder die Türen getrennt von der Traktionsbatterie des Fahrzeugs betreiben zu können. Gut 4 kWh benötigen die Nebenverbraucher des Niederflurbusses im täglichen Betrieb, wie Stefan Kutsenits erklärt. Aktuell wurden drei Solar City II an die Verkehrsbetriebe Blaguss für den Einsatz in Mattersburg im Burgenland ausgeliefert. Und ein E Solar City III ging an den Verkehgrsbetrieb von Dr. Richard, den den kleinen Stromer in Villach einsetzen wird. In Deutschland wurde ein E Solar City an die RVK in Köln ausgeliefert. In Deutschland ist K-Bus über Georg Bergmann von der FiBe Bus GmbH vertreten. (K-Bus/PM/Schreiber)

Solarpanel werden genutzt, um die Klimaanlage und Heizung mit Sonnenenergie zu speisen. Foto: K-Bus

Die Zahl der ausgelieferten E-Solar-City steigt stetig, wie K-Bus berichtet. Foto: K-Bus

 

 

 

 

 

 

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